aktuell saison 2022/23

Siebenter EC-Sieg für Jessica Hilzinger 

6.12.2022 - St. Nikolaus war den Schweizerinnen beim zweiten Europacup-Riesenslalom in Zinal nicht besonders günstig gesinnt. Nur Vanessa Kasper als Sechste (1,73 Sekunden zurück) und die am Vortag Vierte gewordene Melanie Meillard als Achte (+1,86) erreichten die Top 10. Den Sieg sicherte sich mit 1. und 3. Laufzeit überlegen die 25jährige Deutsche Jessica Hilzinger. Die Vortageszweite, die ihren insgesamt siebenten Europacupsieg bejubelte, distanzierte Magdalena Luczak/POL um 1,44 und Elisabeth Kappaurer/AUT um 1,49 Sekunden. Von Swiss-Ski gelangten auch Viviane Härri (14.), Aline Danioth (17.), Lorina Zelger (22.), Stefanie Grob (28.) und Janine Schmitt (30.) in die EC-Punkteränge. 

Melanie Meillard Vierte in Zinal  

5. 12.2022 - Melanie Meillard sorgte mit dem 4. Platz für das beste Schweizer Ergebnis im ersten von zwei Frauen-Europacup-Riesenslaloms in Zinal. Mit der 18. Zeit im ersten und famoser zweiter Zeit im zweiten Lauf handelte sie sich 0,79 Sekunden Rückstand auf die eine Premiere feiernde bald 26jährige Siegerin Asja Zenere/ITA ein. Jessica Hilzinger/GER wurde Zweite, Mayrhofen-Siegerin Doriane Escane/FRA Dritte. Meillard fehlten 39 Hundertstel zum Podestplatz. In die Top 30 brachten es von Swiss-Ski auch Viviane Härri (13.), Camille Rast (15.), Vanessa Kasper (18.), Zinal-Super-G-Siegerin Janine Schmitt (20.) und Lorina Zelger (22.). Härri (4. des 1. Laufs), Zelger (5.) und Kasper (6.) vergaben bei schwierigen Verhältnissen im Final gute Ausgangslagen.  

Sieg-Premiere für Janine Schmitt in Zinal  

2.12.2022 - Erster Schweizer Saisonsieg im Frauen-Europacup 2022/23: Janine Schmitt, die am Vortag 19. geworden war, realisierte im zweiten Super-G der Doppelveranstaltung in Zinal ihren ersten Europacupsieg. Die 22-jährige St. Galler Oberländerin aus Mels/SG liess die neuerliche Tageszweite Michaela Heider/AUT um 0,07 Sekunden und die Vortagessiegerin Karen Smadja Clement/FRA um 0,13 Sekunden hinter sich. Zweimal hervorragend schlugen sich von den Schweizerinnen auch Nathalie Gröbli (4. und 11.) und Stefanie Grob, die zweimal Sechste wurde. Ebenfalls zweimal in die 30 Punkteränge schafften es Livia Rossi (14./21.), Isabelle Pedrazzi (23./15.) und Nora Guggisberg 30./23.) sowie einmal Janine Mäcler (20.), Delphine Darbellay (28.), und Julie Deschenaux (28.).  

EUROPACUP-START MIT VIER SCHWEIZER TOP-10-PLÄTZEN  

29.11.2022 – Die Swiss-Ski-Fahrerinnen starteten in Mayrhofen AUT mit überschaubarem Erfolg in die Europacup-Saison. Die 23jährige Lorina Zelger aus Gams/SG wurde als Beste zweimal Fünfte. In dem von der Französin Doriane Escane 0,15 Sekunden vor Stella Johansson/USA gewonnenen Riesenslalom büsste sie 0,77 Sekunden ein, 0,99 Sekunden tags darauf am Dienstag, als die 21jährige Schwedin Moa Boström Mussener den Slalom 0,76 Sekunden vor Lucrezia Lorenzia/ITA gewann. Neben Zelger holten Vanessa Kasper (13.) und Stefanie Grob (17.) Riesenslalom-Punkte, Nicole Good (6.), Aline Höpli (9.) und Eliane Christen (20.) Slalom-Punkte.  

Saisonstart im Europacup der Frauen  

27. November 2022 – An diesem Wochenende beginnt in Mayrhofen AUT mit einem Riesenslalom und einem  Slalom der Europacup der Frauen. Das Programm der WM-Saison 2022/23 umfasst 35 Rennen. Gefahren wird in 15 Stationen. Viermal ist die Schweiz Gastgeber, Anfang Dezember zuerst zweimal Zinal (je 2 SG und RS), Mitte Januar Hasliberg (2 SL) und am 18./19. Februar Crans-Montana mit den zwei klassischen Abfahrten. Für die Männer sind ab 1./2. Dezember bis zum Finale in Narvik SWE Mitte März total 40 Rennen angesetzt. Die Schweiz richtet Rennen in Zinal, St. Moritz, Wengen und Jaun aus.  

Für die Teams von Swiss-Ski geht es wie für alle anderen darum, sich auf der zweithöchsten Stufe des alpinen Rennsports in Szene zu setzen und für noch höhere Aufgaben aufzudrängen. Alpin-Direktor Walter Reusser fasst es so zusammen: „Der Europacup ist das Sprungbrett. Für die Besten sind Spitzenklassierungen und am Ende Fixplätze das Ziel. Für die zweite Garde gilt es nachzurücken, um Podeste zu fahren und Fixplätze zu holen wie das letzten Winter Aline Danioth, Juliana Suter, Simone Wild, Delia Durrer und Vivianne Härri gelungen ist.“ Frauen-Cheftrainer Beat Tschuor, auch für den Europacup, den er als eine Art „Durchlauferhitzer“ bezeichnet, zuständig, ist zuversichtlich, die jungen Athletinnen hätten das Rüstzeug, dass nach zuletzt drei respektive fünf Weltcup-Fixplätzen ein guter dritter Winter folgen kann.