aktuell saison 2022/23

Tagessiege für Escane und Oehlund  

28.01.2023 – Doriane Escane (FRA) und Cornelia Oehlund (SWE) heissen die zwei Siegerinnen der zwei Europacup-Slaloms in Vaugany (FRA). Die 24jährige Gesamtführende aus der diesjährigen WM-Station Courchevel siegte am Samstag dank 1. und 3. Laufzeit 1,29 Sekunden vor Bianca Bakke Westhoff (NOR) und 1,44 vor Estelle Alphand (SWE). Bei der „Revanche“ am Samstag feierte die 17jährige Schwedin Oehlund mit zweimal Laufbestzeit ihren dritten Saisonsieg (1,11 vor Andrine Maarstrel/NOR und 1,12 vor Beatrice Sola/ITA) und führt die Disziplinenwertung an.  

Wenig Erfolg trug der Abstecher ins Departement Isère der Swiss-Ski-Delegation ein. Zweimal Punkte gabs nur für Lorina Zelger (6.+18.) und Eliane Christen (zweimal 12.); einmal punktete Aline Höpli (15.), die am Samstag im ersten Lauf ausschied.  

Doppelsieg für Cornelia Oehlund – Starke Aline Danioth  

15.1.2023 – Die erst 17-jährige Schwedin Cornelia Oehlund feierte am Slalom-Weekend der Europacupfahrerinnen in den von Hasliberg nach Pozza di Fassa / ITA verlegten Rennen ihre ersten zwei Sieg im Europacup. Am Samstag distanzierte die Athletin aus Are die Italienerin Beatrice Sola um 0,61 und die Schweizerin Aline Danioth um 0,68 Sekunden. Bei der Revanche am Sonntag war Oehlund dank 1. Und 7. Laufzeit total 0,82 schneller als Danioth (3. und 14. Zeit) und 1,04 schneller als die Japanerin Asa Ando. Am ersten Tag sammelten acht Schweizerinnen Punkte, am zweiten sechs. Zweimal gelang dies neben Danioth auch Nicole Good (12.+15.), Melanie Meillard (15.+10.), Elena Stoffel (21.+7.), Lorina Zelger (22.+23.) und Janine Mächler (23.+26.). Im Slalom-europacup führen nach fünf Rennen Moa Boström Mussener/SWE und Sola mit 280 Punkten ex-aequo vor Oehlund (278). Good (178) und Danioth (140) belegen die Ränge 5 und 8.  

Austria-Dreifachsieg unter Vorbehalt  

12.1.2023 – Derweil in St. Anton der Weltcup-Tross der Frauen das erste Training zur Abfahrt witterungsbedingt absagte, wagten in Zauchensee die Verantwortlichen der Europacup-Speedrennen die Durchführung des Super-G. Es geriet zum Fiasko. Ehe die Übung nach 30 Fahrerinnen abgebrochen wurde, hatten es auf dem problematischen Kurs nur 16 Fahrerinnen ins Ziel gebracht. Ob das Rennen überhaupt gewertet wird, bleibt abzuwarten. Provisorisch freuen können sich die an der Spitze liegenden Österreicherinnen Michaela Heider, Sabrina Maier und Michelle Niederwieser. Drei Schweizerinnen sind unter den 16 Klassierten: Stefanie Grob (5.), Zinal-Siegerin Janine Schmitt (7.) und Isabella Pedrazzi (14.).  

Austria ist Abfahrtsmacht   – nur Delia Durrer hält mit

11.1.2023 – In Zauchensee/AUT stand die Fortsetzung des Europacupprogramms der Frauen ganz im Zeichen der Einheimischen. Die Österreicherinnen feierten in den zwei aus Witterungsgründen am gleichen Tag ausgetragenen ersten Saisonabfahrten zuerst durch Sabrina Maier in 1:07,08 Minuten 0,12 Sekunden vor Magdalena Egger und 0,26 vor Michelle Niederwieser einen Dreifachsieg und rund drei Stunden später durch Vanessa Nussbaumer in 1:06,78 Min. 0,08 Sekunden vor Christina Ager und 0,23 vor der Schweizerin Delia Durrer als einziger ausländischer Podestfahrerin einen doppelten Erfolg. Die 20jährige Innerschweizerin Durrer war als Ex-aequo-Fünfte mit Nussbaumer schon am Morgen Beste des Teams von Swiss-Ski gewesen. Dieses brachte sonst einzig noch Stephanie Jenal in die Top Ten (9. der Revanche). Bis zum Speed-Meeting in Crans-Montana am 18./19. Februar ist also viel Arbeit angesagt, soll die Austria-Dominanz (zuerst sieben Fahrerinnen in den Top Ten, dann fünf!) einigermassen pariert werden.  

Slalomsieg für Nicole Good  

17.12.2022 - Nachdem die Schweizerinnen im ersten Europacup-Slalom im Valle Aurina/ITA keine Fahrerin in die Top Ten gebracht hatten, lachte Nicole Good im zweiten Rennen am Samstag das Glück. Die 24-Jährige aus Pfäfers im Sarganserland gewann erstmals seit Januar 2019 (Kombination) wieder ein Europacuprennen. Dank zweitbester Zeit im Final liess sie die Schwedinnen Moa Boström Mussner und Emilie Henning um 0,47 respektive 0,79 Sekunden hinter sich. Am Vortag war sie als ebenfalls Dritte des ersten Durchgangs im Final ausgeschieden. Das zweitbeste Swiss-Ski-Ergebnis in den Saisonslaloms zwei und drei lieferte Lorina Zelger als Neunte am Samstag. Mélanie Meillard wurde 17. und 14. Am Freitag gewonnen hatte die 28jährige US-Amerikanerin Paula Moltzan überlegen vor Lisa Hörhager/AUT.   

Zwei Siege für Geburtstagskind Asja Zenere

14. 12.2022 - Beim Riesenslalom-Double im italienischen Ponte di Legno feierte die Italienerin Asja Zenere die Siege zwei und drei nach ihrer Premiere auf Europacup-Stufe eine Woche zuvor in Zinal. Das Besondere an diesem Hattrick: Am Dienstag fierte die Italienerin ihren 26. Geburtstag!  

Die Schweizerinnen waren mit mässigem Erfolg unterwegs. Der 23jährigen Zentralschweizerin Vivianne Härri gelang im ersten Rennen mit dem 3. Rang hinter Zenere und Elisabeth Kappaurer/AUT immerhin  der vierte Podestplatz der Karriere (im 2. Rennen Platz 7). Simone Wild korrigierte ihr Ausscheiden im ersten Rennen mit einem 5. Platz. Ebenfalls EC-Punkte holten Stephanie Grob (13./10.), Vanessa Kasper (11.), Lorina Zelger (21.), Delphine Darbellay (28./29.) und Julie Deschenaux (30.).

Siebenter EC-Sieg für Jessica Hilzinger 

6.12.2022 - St. Nikolaus war den Schweizerinnen beim zweiten Europacup-Riesenslalom in Zinal nicht besonders günstig gesinnt. Nur Vanessa Kasper als Sechste (1,73 Sekunden zurück) und die am Vortag Vierte gewordene Melanie Meillard als Achte (+1,86) erreichten die Top 10. Den Sieg sicherte sich mit 1. und 3. Laufzeit überlegen die 25jährige Deutsche Jessica Hilzinger. Die Vortageszweite, die ihren insgesamt siebenten Europacupsieg bejubelte, distanzierte Magdalena Luczak/POL um 1,44 und Elisabeth Kappaurer/AUT um 1,49 Sekunden. Von Swiss-Ski gelangten auch Viviane Härri (14.), Aline Danioth (17.), Lorina Zelger (22.), Stefanie Grob (28.) und Janine Schmitt (30.) in die EC-Punkteränge. 

Melanie Meillard Vierte in Zinal  

5. 12.2022 - Melanie Meillard sorgte mit dem 4. Platz für das beste Schweizer Ergebnis im ersten von zwei Frauen-Europacup-Riesenslaloms in Zinal. Mit der 18. Zeit im ersten und famoser zweiter Zeit im zweiten Lauf handelte sie sich 0,79 Sekunden Rückstand auf die eine Premiere feiernde bald 26jährige Siegerin Asja Zenere/ITA ein. Jessica Hilzinger/GER wurde Zweite, Mayrhofen-Siegerin Doriane Escane/FRA Dritte. Meillard fehlten 39 Hundertstel zum Podestplatz. In die Top 30 brachten es von Swiss-Ski auch Viviane Härri (13.), Camille Rast (15.), Vanessa Kasper (18.), Zinal-Super-G-Siegerin Janine Schmitt (20.) und Lorina Zelger (22.). Härri (4. des 1. Laufs), Zelger (5.) und Kasper (6.) vergaben bei schwierigen Verhältnissen im Final gute Ausgangslagen.  

Sieg-Premiere für Janine Schmitt in Zinal  

2.12.2022 - Erster Schweizer Saisonsieg im Frauen-Europacup 2022/23: Janine Schmitt, die am Vortag 19. geworden war, realisierte im zweiten Super-G der Doppelveranstaltung in Zinal ihren ersten Europacupsieg. Die 22-jährige St. Galler Oberländerin aus Mels/SG liess die neuerliche Tageszweite Michaela Heider/AUT um 0,07 Sekunden und die Vortagessiegerin Karen Smadja Clement/FRA um 0,13 Sekunden hinter sich. Zweimal hervorragend schlugen sich von den Schweizerinnen auch Nathalie Gröbli (4. und 11.) und Stefanie Grob, die zweimal Sechste wurde. Ebenfalls zweimal in die 30 Punkteränge schafften es Livia Rossi (14./21.), Isabelle Pedrazzi (23./15.) und Nora Guggisberg 30./23.) sowie einmal Janine Mäcler (20.), Delphine Darbellay (28.), und Julie Deschenaux (28.).  

EUROPACUP-START MIT VIER SCHWEIZER TOP-10-PLÄTZEN  

29.11.2022 – Die Swiss-Ski-Fahrerinnen starteten in Mayrhofen AUT mit überschaubarem Erfolg in die Europacup-Saison. Die 23jährige Lorina Zelger aus Gams/SG wurde als Beste zweimal Fünfte. In dem von der Französin Doriane Escane 0,15 Sekunden vor Stella Johansson/USA gewonnenen Riesenslalom büsste sie 0,77 Sekunden ein, 0,99 Sekunden tags darauf am Dienstag, als die 21jährige Schwedin Moa Boström Mussener den Slalom 0,76 Sekunden vor Lucrezia Lorenzia/ITA gewann. Neben Zelger holten Vanessa Kasper (13.) und Stefanie Grob (17.) Riesenslalom-Punkte, Nicole Good (6.), Aline Höpli (9.) und Eliane Christen (20.) Slalom-Punkte.  

Saisonstart im Europacup der Frauen  

27. November 2022 – An diesem Wochenende beginnt in Mayrhofen AUT mit einem Riesenslalom und einem  Slalom der Europacup der Frauen. Das Programm der WM-Saison 2022/23 umfasst 35 Rennen. Gefahren wird in 15 Stationen. Viermal ist die Schweiz Gastgeber, Anfang Dezember zuerst zweimal Zinal (je 2 SG und RS), Mitte Januar Hasliberg (2 SL) und am 18./19. Februar Crans-Montana mit den zwei klassischen Abfahrten. Für die Männer sind ab 1./2. Dezember bis zum Finale in Narvik SWE Mitte März total 40 Rennen angesetzt. Die Schweiz richtet Rennen in Zinal, St. Moritz, Wengen und Jaun aus.  

Für die Teams von Swiss-Ski geht es wie für alle anderen darum, sich auf der zweithöchsten Stufe des alpinen Rennsports in Szene zu setzen und für noch höhere Aufgaben aufzudrängen. Alpin-Direktor Walter Reusser fasst es so zusammen: „Der Europacup ist das Sprungbrett. Für die Besten sind Spitzenklassierungen und am Ende Fixplätze das Ziel. Für die zweite Garde gilt es nachzurücken, um Podeste zu fahren und Fixplätze zu holen wie das letzten Winter Aline Danioth, Juliana Suter, Simone Wild, Delia Durrer und Vivianne Härri gelungen ist.“ Frauen-Cheftrainer Beat Tschuor, auch für den Europacup, den er als eine Art „Durchlauferhitzer“ bezeichnet, zuständig, ist zuversichtlich, die jungen Athletinnen hätten das Rüstzeug, dass nach zuletzt drei respektive fünf Weltcup-Fixplätzen ein guter dritter Winter folgen kann.