5 Okt

Alpine FIS Ski-Weltmeisterschaften 2019 in Åre: mit beeindruckender Präsenz von Crans-Montana/Wallis

Im schwedischen Åre laufen die Vorbereitungen für die nächstjährigen alpinen Ski-Weltmeisterschaften (4. bis 17. Februar) auf Hochtouren. Dabei kommt es zu einer eindrücklichen Première: im Herzen der gastfreundlichen Skidestination wird das traditionsreiche House of Switzerland von Swiss-Ski erstmals in einem in unserem Land realisierten und dann in drei grossen Trucks nach Schweden transportierten mobilen Chalet Gastgeber für die Skiwelt sein. Ein weiteres Plus für das House of Switzerland: Es liegt nur drei Minuten oberhalb des Platzes, wo die Medaillen-Zeremonien durchgeführt werden.

Hauptpartner bei diesem wahren Challenge ist die Kandidatur der alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaften 2025 Crans-Montana/Wallis. Der Vize-Exekutivdirektor der letzteren, Hugo Steinegger, nahm bei der Rekognoszierung die Gelegenheit wahr, Niklas Carlsson, dem CEO der WM von Åre und Präsidenten des FIS alpinen Weltcupkomitees, die besten Wünsche für die WM seitens der Kandidatur Crans-Montana auszusprechen.

Christof Stalder, der Erbauer des Chalets aus 20 Tonnen Holz mit seinem Unternehmen Woopdesign (Bern/Burgdorf) besprach mit dem Åre-Bauchef, Stefan Dohrn, die letzten technischen Belange und präsentierte stolz eine Modell-Innenansicht des geplanten Restaurants (dazu eine grosse Bar mit Bühne), wo bei den Weltmeisterschaften Walliser Produkte wie Wein, Raclette und Trockenfleisch angeboten werden und... hoffentlich Medaillen der Schweizer Athletinnen und Athleten werden können.

  1. Von links: Hugo Steinegger und Niklas Carlsson

    Hugo Steinegger und Niklas Carlsson

  2. Zentralplatz Åre

    Zentrum Åre: der geniale Platz für das House of Switzerland.

  3. From left: Stefan Dohrn und Christof Stalder

    Stefan Dohrn und  Christof Stalder

  4. Innenansicht des Restaurants

    Modell-Look des Restaurants House of Switzerland.

Façade rognée (1)

Are hiver

 

3 Okt

Dynamisch und selbstbewusst: das Erscheinungsbild für die FIS WM-Kandidatur 2025 Crans-Montana/Wallis

Der alpine Skirennsport setzte in Crans-Montana immer für Ausrufezeichen. Es begann 1911 mit der Durchführung der ersten Abfahrt in der Ski-Geschichte, ab 1977 folgten die ersten FIS Ski-Weltcuprennen, dann die unvergessliche Ski-Weltmeisterschaft 1987 und seit 2016 die alljährliche Weltcup Frauen-Klassik.

Und jetzt soll als nächster Meilenstein die erneute Austragung der alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaften folgen. Dynamisch, emotional und selbstbewusst soll die Kandidatur Crans-Montana/Wallis 2025 anvisiert werden.

Mit Freude präsentierte am Mittwoch, 3. Oktober Marius Robyr, der Exekutivdirektor des WM-Kandidaturkomitees, im Beisein von Behördenvertretern, Gästen und Medien, das Logo der Bewerbung (Auftakt-Foto). Es ist eine gelungene Verbindung des Kantons Wallis, der Destination Crans-Montana und der alpinen Ski-Weltmeisterschaften des Internationalen Ski-Verbands FIS. Marius Robyr bezeichnete das Logo als dynamisch, modern, überzeugend und vereinigend.

  • Der rote Stern greift die Form des Sterns aus dem Markenlogo Wallis auf und repräsentiert den Kanton. Der Stern ist innerhalb der Wortmarke so angeordnet, dass seine Form innerhalb des 2025 Schriftzuges einen stilisierten Berg bildet, der das Logo als alpine Sportmarke positioniert.
  • Hellblauer Schwung: Er symbolisiert die Dynamik der alpinen Ski-Disziplinen. Dieser Schwung wird als zentrales Gestaltungselement innerhalb aller Anwendungen des Corporate Designs eingesetzt und sorgt für klare Wiedererkennung und Differenzierung auf allen Berührungspunkten der Marke.
  • Das Crans-Montana-Logo mit dem Schweizerkreuz bildet das Zentrum des Logos. Es wird in weiss für maximale Wirkung und Kontrast auf dem dunkelblauen Fond eingesetzt. Darunter werden in der Marken Typografie die FIS alpinen Ski-Weltmeisterschaften klar und kopakt mittig abgesetzt und verleihen dem Logo die nötige Balance.

Der neue Bus der SMC - als Brand Première - beinhaltet die zentralen Design-Elemente des neuen Erscheinungsbildes für die Kandidatur. Es sind Kompetenz und Leidenschaft im alpinen Skirennsport, die wie ein einzigartiger roter Faden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden.

Das Design des Busses zeigt folgendes auf:

  • Das eindrucksvolle Bergpanorama von Crans-Montana im Hintergrund präsentiert sich symbolisch als Arena für die Austragung der angestrebten WM-Rennen 2025.
  • Das vorangehend vorgestellte WM-Logo auf dunkelblauem Hintergrund nimmt Bezug zur Marke der Destination Crans-Montana und dem Wallis durch das Zitieren des Wallisersterns in rot.
  • Für Herzblut, Leidenschaft und Power im Skirennsport stehen die dynamischen roten Linien, die über die Seitenflächen des Busses verlaufen.
  • Zusammen mit der Abbildung der Skirennfahrerin Michelle Gisin sind die Linien ein aufmerksamkeitsstarker Hinweis auf die Skispuren der unterschiedlichen Ski-Disziplinen bei der alpinen FIS Ski-WM – von der Abfahrt über den Super-G bis zu den technischen Disziplinen.

Alle Elemente zusammen verleihen der WM-Kandidatur Crans-Montana/Wallis den notwendigen Charakter, Kraft und Modernität.

Der sympathische WM-Kandidaturanlass fand auf dem Parkplatz Barzettes der Bergbahnen CMA statt. In kurzen Botschaften sprachen sich unisono Martial Kamerzin, Präsident der Gemeindevereinigung ACCM, Philippe P. Magistretti, Präsident/CEO der Bergbahnen CMA, Patrick Cretton, Direktor der Bus- und Funi-Betriebe SMC und Bruno Huggler, Direktor Crans-Montana Tourismus für die volle Unterstützung des „Challenge“ Kandidatur Ski-Weltmeisterschaften 2025 Crans-Montana/Wallis aus.

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Bus

 

  1. Martial Kamerzin

    Martial Kamerzin

  2. Philippe P. Magistretti

    Philippe P. Magistretti

  3. Patrick Cretton

    Patrick Cretton

  4. Bruno Huggler

    Bruno Huggler

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30 Jul

Crans-Montana/Wallis 2025 Hauptpartner des„House of Switzerland“ in Åre 2019

Seit den FIS-Titelkämpfen 1997 unterhält Swiss-Ski an jeder Alpinen Ski-Weltmeisterschaft ein «House of Switzerland». Dieser traditionelle internationale Treffpunkt wird von allen Seiten hoch geschätzt und frequentiert, von den Sponsoren und Partnern genauso wie von den Athleten und ihren Begleitern, den Medienvertretern und den Skifans. Das Haus darf nicht mehr fehlen, ist ein Muss. Alle wichtigen Ski-Nationen führen ein eigenes Haus. 

Internationale Präsenz ist Gold wert für die WM-Kandidatur 2025 und den Damen-Klassiker von Crans-Montana

Während einer Kandidaturphase spielt ein „House of Switzerland“ eine noch bedeutendere Rolle als üblich. Das zeigen die Erfahrungen der Partnerschaften von Swiss-Ski und St. Moritz, die anlässlich der Engadiner Titelkämpfe 2003 und 2017 gemacht wurden. 

Das gleiche Privileg geniesst nun Crans-Montana und die Kandidatur 2025. Der erste Akt vor den Abstimmungen durch den Council des Internationalen Ski-Verbands im Juni 2020 findet an den nächsten Weltmeisterschaften vom 4. bis 17. Februar 2019 in Åre (Schweden) statt. Es besteht kein Zweifel, dass dieser Auftritt mit internationaler Ausstrahlung auch den jährlichen klassischen Damen-Weltcuprennen in Crans-Montana zugute kommt. 

So bietet die Hauptpartnerschaft der Kandidatur Crans-Montana/Wallis 2025 unabhängig vom Ausgang der erwähnten Abstimmungen eine ideale Plattform, um sich in der Skiwelt von der besten Seite zu zeigen. Die Zusammenarbeit mit Swiss-Ski eröffnet Crans-Montana und dem Wallis auch die Möglichkeit, in der Gastronomie regionale Produkte einzusetzen und zu promovieren. 

Eine Partnerschaft, die sich lohnt 

Ausser der Hauptpartnerschaft mit dem Komitee der Kandidatur Crans-Montna/Wallis hat sich Swiss-Ski für die Durchführung des Projekts zusätzlich die Unterstützung durch einen Hauptsponsor, vier Sponsoren, zwei Medienpartner sowie einigen Dienstleistern gesichert. Da sich in Åre kein einziges der existierenden Restaurants für die Umwandlung in ein 12. House of Switzerland als geeignet erwies, hat sich Swiss-Ski wie der Österreichische Ski-Verband entschlossen, eine Art «mobiles Chalet» zu konstruieren. Es wird ein Restaurant mit 80 Plätzen, eine grosse Bar mit Bühne und selbstredend eine Küche umfassen. Das Gebäude, das auf gemietetem Land im Zentrum von Åre und nur 500 Meter vom Zielstadion entfernt zu stehen kommt, hat das Ausmass von ungefähr 25 mal 15 Meter (vgl. nachstehende Pläne). Die direkt angeschlossenen drei TV-Studios von SRF, RTS und RSI, wo die Interviews mit den Athleten stattfinden werden, ist ein weiteres grosses Plus dieses neuesten «House of Switzerland».

Gemäss Aussagen von Repräsentanten des Organisationskomitees der Ski-WM 2017 St. Moritz ist die Partnerschaft mit Swiss-Ski absolut wertvoll.

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12 Mrz

Grosse Herausforderungen für Crans-Montana und das Wallis

Von 1977, dem Jahr der ersten Weltcuprennen auf dem Walliser Hochplateau, bis 1998 hatte Crans-Montana seinen fixen Platz im alpinen Kalender des Welt-Skiverbands FIS (Fédération Internationale de Ski). Den Höhepunkt dieser Periode bildete die Organisation der unvergesslichen Ski-Weltmeisterschaften 1987. Von 1999 bis 2007 stand Crans-Montana abseits, war aus verschiedenen Gründen gezwungen, dem Weissen Zirkus fernzubleiben. Eine neue Ära mit Weltcuprennen auf dem Hochplateau nahm 2008 mit Marius Robyr am Ruder des Organisationskomitees ihren Anfang. Dem Brigadier und langjährigen  Kommandanten der „Patrouille des Glaciers“ gelang es, die politischen und touristischen Instanzen von der enormen Bedeutung der Ski-Weltcuprennen für eine Destination wie Crans-Montana zu überzeugen.

MIT GROSSEN ZIELEN AM HORIZONT KONSTANT AUFWÄRTS: Zum einen gilt es jedes Jahr die seit 2016 von der FIS regelmässig zugeteilten Weltcuprennen mustergültig durchzuführen, zum andern ist die Schweizer Kandidatur für die alpine FIS Ski-Weltmeisterschaft 2025 (oder 2027, eventuell 2029) voranzutreiben. Zentraler Punkt dieser grossen Herausforderungen stellt die totale Umwandlung des aktuellen Ziel-Stadions (erstellt für die Ski-WM 1987) der Pisten Mont Lachaux und Nationale in eine multifunktionelle Arena, die sowohl für Winter- wie für Sommerevents beste Voraussetzungen bietet. Die bereits vorliegenden weit fortgeschrittenen Pläne tragen allen Erfordernissen der FIS, die von Beginn weg mit Beratung einbezogen wurde, Rechnung. Das neue Stadion wäre auch im Hinblick der angestrebten Schweizer Olympia-Kandidatur „Sion 2026“ (Wahl durch das Internationale Olympische Komitee IOK im September 2019) höchst willkommen und von grossem Nutzen. Sollte die Schweiz mit « Sion 2026» den Zuschlag erhalten, wäre Crans-Montana auf jeden Fall Austragungsort sämtlicher alpinen Rennen der Damen und der Herren.

VERBUND VON CRANS-MONTANA MIT SWISS-SKI: Erfolgreich ans Ziel zu gelangen will das Kandidaturkomitee Ski-Weltmeisterschaft Crans-Montana/Wallis gemeinsam mit Swiss-Ski. Die Spitze des Komitees präsentiert sich wie folgt: Präsident Strategisches Komitee: Nicolas Féraud (Gemeindepräsident Crans-Montana); Vizepräsident: Dr. Urs Lehmann (Präsident Swiss-Ski); Exekutivdirektor: Marius Robyr (OK-Vorsitzender Ski-Weltcuprennen Crans-Montana); Exekutiv-Vizedirektor: Hugo Steinegger (OK-Vizepräsident Ski-Weltcuprennen); Verantwortliche Ressort Sport: Markus Murmann (Renndirektor Ski-Weltcuprennen) und Patrice Morisod (Pistenchef Ski-Weltcuprennen).

MULTIFUNKTIONELLE ARENA MIT ZWEI VARIANTEN: Die Planung beinhaltet eine sogenannte Topvariante (approximative Kosten von 40 Millionen Schweizer Franken) und eine kleinere Variante (approx. Kosten von 25 Millionen Franken). Bei der Wahl von „Sion 2026“ dürfte voraussichtlich  die Topvariante realisiert werden. Zur Finanzierung würden 40 Prozent Bundesgelder (aus dem Nationalen Sportanlagenkonzept NASAK) und 20 Prozent Kantonsgelder fliessen. Die Restkosten gingen zulasten des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele „Sion 2026“ und der drei Gemeinden des Walliser Hochplateaus. Das Arenakonzept ist als Modul zu verstehen. In diesem Sinne können Teile fix und je nach Anlass temporär gebaut werden. Die Tribünen sind für 5000 Personen geplant, doch auch hier sind Anpassungen nach oben (z.B. bei der Ski-WM) möglich. Je nach Wahl der erwähnten Varianten gäbe es eine oder zwei unterirdische Garagenetagen. Bei der Topvariante würden hier auch die Übertragungswagen (Camions) des Hostbroadcasters Platz finden. Weil der Zielraum in Crans-Montana einer der kleinsten im Ski-Weltcup ist, würde die Haupttribüne seitlich in Richtung Berg gebaut (siehe Abbildung), um die vorgeschriebenen Distanzen von der Ziellinie abwärts zu erhalten.

Positiv: Die Planungen mit Einbezug von diversen Infrastrukturen (wie z.B. Medienzentrum, Aufenthaltsraum für die Athletinnen und Athleten sowie freiwilligen Helfer, OK-Räumlichkeiten, etc.) sowie der Garagen in den Boden hinein, ermöglichen einen Arenabau im Kesselstil, was viel Ambiance bieten wird. Von enormer Bedeutung ist die Erstellung eines Sessellifts direkt von der Arena (linke Eckseite gegen den Wald) bis zum Start des Slaloms mit 600 Metern Länge. Dazu ist die Beleuchtung des Slalomhangs ernsthaft zu prüfen. So wären attraktive Nachtrennen – Slaloms oder Parallelslaloms – durchführbar.

Fazit: Mit dem Bau der multifunktionellen Arena könnte in Crans-Montana eine vielversprechende Anlage mit grosser Nachhaltigkeit erstellt werden. Die Pläne hiezu stossen bei den interessierten Kreisen auf grosses Interesse und werden als beispielhaft bezeichnet.

„HOUSE OF SWITZERLAND“ SKI-WM 2019 ÅRE MIT CRANS-MONTANA: Wie St. Moritz bei Weltmeisterschaften vor seinen Titelkämpfen 2017 und während seiner sehr erfolgreichen WM wird Crans-Montana mit seiner WM-Kandidatur 2025 Hauptpartner von Swiss-Ski beim „House of Switzerland“ anlässlich der nächsten alpinen FIS Ski-WM 2019 im schwedischen Åre. Dieser beliebte WM-Treffpunkt für Athletinnen und Athleten (Medaillenfeiern...!), Sponsoren, Gäste, Medien und Fans wird in Åre zum elften Mal von Annalisa Gerber, dynamische Leiterin Sponsoring und Events Swiss-Ski, geplant und geleitet. Crans-Montana und das Wallis werden dafür sorgen, dass ihre feinen gastronomischen Köstlichkeiten und Weine in Åre nicht zu kurz kommen. Das „House of Switzerland 2019“ (unser Foto: die bereits in Åre platzierte Werbung bei den Ski-Weltcupfinals 2018) spielt mit Blick auf die Kandidatur alpine FIS Ski-Weltmeisterschaft 2025 Crans-Montana eine bedeutende Gastgeberrolle.

Nouveau
 Stade d'en haut
 Affiche Swiss-Ski
24 Jun

Crans-Montana und seine WM-Ambitionen

24.06.2017 - Anlässlich der Delegiertenversammlung von Swiss-Ski am 24. Juni in Losone hat Crans-Montana klar erklärt, Kandidat für die Durchführung der alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2025 und im Falle des Scheiterns auch 2027 oder 2029 zu sein.

In einem Antrag an die Delegierten hat St. Moritz als WM-Ausrichterort 2017 (und 2003) seinen Wunsch ausgesprochen, als Ersatz-WM-Kandidat gewählt zu werden, dies im Falle wenn Crans-Montana bei den eventuellen Winterspielen Sion 2026 seine WM-Kandidatur an Swiss-Ski zurückgeben sollte oder auch später aus irgendwelchen Gründen. Der Antrag wurde von den Delegierten zwar angenommen, doch er bestärkt Crans-Montana in seinem festen Willen, nach der so erfolgreichen Weltmeisterschaft 1987 die Titelkämpfe wieder einmal auf das Walliser Hochplateau zu holen. Dies im engen Verbund mit dem Kanton Wallis und Swiss-Ski.

Marius Robyr, der OK-Präsident der alpinen Skirennen Crans-Montana, erklärte der «Schweizer Ski-Familie» in Losone, dass die allfällige Zusprache der Olympischen Winterspiele Sion 2026 kein Präjudiz für die WM-Kandidatur von Crans-Montana schaffe. Ganz im Gegenteil: «Dies erlaube, wichtige Synergien zwischen den beiden Projekten zu realisieren. Unabhängig vom Schicksal der Olympiakandidatur Sion 2026 ist es das erklärte Ziel von Crans-Montana, mittelfristig die Ski-Weltmeisterschaft durchzuführen. Und warum nicht neben der Weltmeisterschaft auch die alpinen Wettkämpfe der olympischen Winterspiele?»

Der ebenfalls in Losone anwesende Gemeindepräsident von Crans-Montana und Vertreter der Gemeindevereinigung ACCM, Nicolas Féraud, erinnerte die Delegierten von Swiss-Ski an das Datum vom 28. Juni 2014, als in Langnau i.E. Crans-Montana nahezu einstimmig als Schweizer Kandidat der Ski-WM nach St. Moritz 2017 bestimmt worden war. «Seit diesem Entscheid habe sich Crans-Montana hochmotiviert an die Planung und Vorbereitung der Weltmeisterschaften gemacht. Dies mit Unterstützung des Kantons Wallis, der Gemeinden des Hochplateaus, der Bergbahnen CMA und der touristischen Instanzen» fügte Nicolas Féraud weiter bei.

Die Kandidatur-Eingabe von Crans-Montana beim Internationalen Ski-Verband FIS für das Jahr 2025 hat bis am 1. Mai 2019 zu erfolgen (die WM-Wahl durch den Vorstand der FIS ist  im Juni 2020 traktandiert). Die Wahl der Olympischen Winterspiele 2026 erfolgt durch das Internationale Olympische Komitee im Rahmen seines Kongresses im Sommer oder Herbst 2019. - SDA

Delegiertenversammlung von Swiss-Ski (24.6.2017, Losone):
Botschaft von Nicolas Féraud, Gemeindepräsident Crans-Montana und Vertreter Gemeindevereinigung ACCM

Geschätztes Präsidium von Swiss-Ski, liebe Delegierte

Bevor ich mich im Zusammenhang mit dem Antrag von St. Moritz äussere, möchte ich dem Bündner Kurort ein grosses Lob für die Durchführung der alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaft 2017 aussprechen.

Ich durfte vor Ort mit meinen Behördenkollegen die perfekte Organisation, das beispielhafte Engagement aller Beteiligten und die Freundlichkeit der Voluntari miterleben. Und, es sei nicht vergessen - spreche ich Swiss-Ski und seinem alpinen Ski-Team ein herzliches Kompliment für die so erfolgreiche Präsenz in St. Moritz aus.

Die Behörden von Crans-Montana haben den Antrag von St. Moritz als allfälliger Ersatzkandidat der Ski-Weltmeisterschaft gewählt zu werden, zur Kenntnis genommen.

Seit gut zehn Jahren hat die Gemeindevereinigung von Crans-Montana ACCM und die Bergbahnen grosse finanzielle Investitionen im Hinblick auf die seit 2016 alljährlichen Ski-Weltcuprennen und die mittelfristig anvisierte Organisation der alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaft geleistet. Dazu kommt der durch das von Marius Robyr dynamisch geleitete Organisationskomitee erbrachte riesige Arbeitsaufwand.

Der Entscheid der Delegiertenversammlung von Swiss-Ski am 28. Juni 2014 in Langnau im Emmental Crans-Montana als Schweizer Bewerber für die Ski-Weltmeisterschaften nach St. Moritz 2017 zu bestimmen, hat alle Instanzen auf dem Walliser Hochplateau im Verbund mit dem Kanton Wallis in den Planungen und Verbesserungen der Infrastrukturen noch bestärkt. Die Walliser sind sportverbunden und lieben Herausforderungen.

Um jede Diskussion und Zweifel betreffend unsere Kandidatur für die Ski-Weltmeisterschaft zu vermeiden, überbringe ich Euch gerne folgende Botschaft:

«Die Weltmeisterschafts-Kandidatur von Crans-Montana wird unterstützt durch

  • den Kanton Wallis
  • die Gemeinden Crans-Montana, Lens und Icogne
  • die Gemeindevereinigung ACCM des Hochplateaus
  • die touristischen Instanzen

Crans-Montana/Wallis bewirbt sich als Kandidat für die alpine Ski-Weltmeisterschaft 2025 und im Falle des Scheiterns erneut für die Weltmeisterschaft 2027 oder allenfalls dann 2029 und dies völlig unabhängig vom Entscheid des Internationalen Olympischen Komitees im Sommer/Herbst 2019 die Olympischen Winterspiele 2026 an Sion/Schweiz zu vergeben oder nicht.»

In Crans-Montana wurde eine eingehende Analyse zur Situation gemacht und ich kann Sie versichern, dass wir hier alles unternehmen, um ein Revival der so erfolgreichen Weltmeisterschaft 1987 zu erleben.

Sollten dem Wallis – sprich Sion – sowie auch den andern Westschweizer Kantonen, die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele 2026 zugesprochen werden, weist dies kein Präjudiz für die Ski-Weltmeisterschaft 2025 auf. Im Gegenteil. Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für Weltmeisterschaften und Olympische Winterspiele im Bereich Ski alpin sind in weiten Teilen identisch. Dadurch ergeben sich durchwegs positive Synergien und Crans-Montana würde auch die alpinen Olympiawettkämpfe durchführen.

In diesem Zusammenhang darf ich darauf hinweisen, dass in Crans-Montana eine umfassende Projektstudie für einen Zielstadion-Neubau, eine polyvalente Arena für Winter- und Sommer-Events, erstellt wurde. Die Baukosten der Arena werden zur Zeit durch ein Ingenieurbüro berechnet und den Behörden vorgelegt. Dies mit Einbezug aller von der FIS geforderten Infrastrukturen sowohl für die Weltcuprennen als auch für eine Weltmeisterschaft.

Crans-Montana/Wallis bedankt sich bestens beim Präsidium von Swiss-Ski für das entgegen gebrachte Vertrauen und das Einstehen für unsere WM-Kandidatur. Ihnen - werte Delegierte - sind wir verbunden für den Support.

26 Feb

Crans-Montana/Wallis: im Verbund mit Swiss-Ski zur FIS Ski-Weltmeisterschaft

Nach der Ankündigung der Kandidatur von Crans-Montana/Wallis für die FIS Ski-Weltmeisterschaft 2025 im Rahmen des Jubiläumabends 30 Jahre Ski-WM Crans-Montana '87 erfolgte die Bekanntmachung für die Skifans am Sonntagnachmittag im Zielstadion der Weltcuprennen in Crans-Montana. Es war eine stimmungsvolle Show mit Gleitschirmfliegern, zahlreichen Kindern der hiesigen Skiclubs und vielen Luftballons. Und mittendrin Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski und Marius Robyr, OK-Präsident der Ski-Weltcuprennen Crans-Montana. In sympathischen Worten bekundeten die beiden Sport-Führungspersönlickeiten gemeinsam den "Challenge Ski-Weltmeisterschaft 2025" anzupacken und zum Erfolg zu führen. Die Kandidatur für 2025 muss bis zum 1. Mai 2019 beim Internationalen Ski-Verband FIS eingereicht werden. Der Vergabeentscheid erfolgt durch den FIS Council anlässlich des FIS Kongress 2020.

 DEPREZphoto SA, Crans-Montana/Agence Zoom

25 Feb

Crans-Montana/Wallis will Ski-WM 2025

 

Nach der WM ist vor der WM: Nur sechs Tage nach dem letzten Rennen in St. Moritz hat Crans-Montana/Wallis die Kandidatur für die Titelkämpfe 2025 lanciert

Schon seit der Swiss-Ski-Delegiertenversammlung 2014 ist klar, dass der nächste Schweizer Bewerber für die alpine Ski-WM aus der Westschweiz stammen wird. Die offizielle Ankündigung der WM-Kandidatur von Crans-Montana/Wallis erfolgte am Samstag durch Marius Robyr, OK-Präsident der Weltcuprennen im Ort, und durch Swiss-Ski-Verbandspräsident Urs Lehmann anlässlich eines Jubiläumsabends. Mit dabei waren auch Erika Hess, Peter Müller und Pirmin Zurbriggen, die 1987 in der Skistation auf dem Walliser Hochplateau fünf der acht Schweizer WM-Goldmedaillen holten.

Mit 2025 wollen die Walliser Organisatoren, die über den Rückhalt von Kanton und den umliegenden Gemeinden verfügen und die in enger Zusammenarbeit mit Swiss-Ski stehen, gleich den frühestmöglichen Zeitpunkt für ihre Kandidatur nutzen. Der Weltverband FIS sieht für Bewerbungen eine achtjährige Pause nach Ende der letzten WM im Land vor.

Kandidaturen für 2025 müssen bis 1. Mai 2019 eingereicht werden. Anschliessend erfolgt mittels umfangreichem "Questionnaire" eine Prüfung durch den Weltverband. Ist alles in Ordnung, dürfen sich die Kandidaten beim FIS-Kongress im Sommer 2020 präsentieren. Am gleichen Anlass fällt der 17-köpfige FIS-Vorstand auch den Vergabeentscheid.

Anzunehmen ist, dass Crans-Montana/Wallis zumindest Konkurrenz aus Frankreich oder Österreich erwachsen wird. Courchevel-Méribel sowie Saalbach-Hinterglemm bewerben sich beide bereits für die Titelkämpfe 2023, der unterlegene Kandidat dürfte es zwei Jahre später gleich nochmals versuchen.

Die nächsten zwei alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden 2019 im schwedischen Åre sowie 2021 in Cortina d'Ampezzo in Italien durchgeführt.

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

MR & Cie
Bereit zum Start der WM-Kandidatur 2025 Crans-Montana/Walllis. Von links: Martial Kamerzin, Präsident der Gemeindevereinigung ACCM/Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski/Marius Robyr, OK-Präsident Ski-Weltcuprennen Crans-Montana und Nicolas Féraud, Präsident der Gemeinde Crans-Montana.

 

25 Feb

Crans-Montana/Wallis will Ski-WM 2025

25.02.2017 - Nach der WM ist vor der WM: Nur sechs Tage nach dem letzten Rennen in St. Moritz hat Crans-Montana/Wallis die Kandidatur für die Titelkämpfe 2025 lanciert

Schon seit der Swiss-Ski-Delegiertenversammlung 2014 ist klar, dass der nächste Schweizer Bewerber für die alpine Ski-WM aus der Westschweiz stammen wird. Die offizielle Ankündigung der WM-Kandidatur von Crans-Montana/Wallis erfolgte am Samstag durch Marius Robyr, OK-Präsident der Weltcuprennen im Ort, und durch Swiss-Ski-Verbandspräsident Urs Lehmann anlässlich eines Jubiläumsabends. Mit dabei waren auch Erika Hess, Peter Müller und Pirmin Zurbriggen, die 1987 in der Skistation auf dem Walliser Hochplateau fünf der acht Schweizer WM-Goldmedaillen holten.

Mit 2025 wollen die Walliser Organisatoren, die über den Rückhalt von Kanton und den umliegenden Gemeinden verfügen und die in enger Zusammenarbeit mit Swiss-Ski stehen, gleich den frühestmöglichen Zeitpunkt für ihre Kandidatur nutzen. Der Weltverband FIS sieht für Bewerbungen eine achtjährige Pause nach Ende der letzten WM im Land vor.

Kandidaturen für 2025 müssen bis 1. Mai 2019 eingereicht werden. Anschliessend erfolgt mittels umfangreichem "Questionnaire" eine Prüfung durch den Weltverband. Ist alles in Ordnung, dürfen sich die Kandidaten beim FIS-Kongress im Sommer 2020 präsentieren. Am gleichen Anlass fällt der 17-köpfige FIS-Vorstand auch den Vergabeentscheid.

Anzunehmen ist, dass Crans-Montana/Wallis zumindest Konkurrenz aus Frankreich oder Österreich erwachsen wird. Courchevel-Méribel sowie Saalbach-Hinterglemm bewerben sich beide bereits für die Titelkämpfe 2023, der unterlegene Kandidat dürfte es zwei Jahre später gleich nochmals versuchen.

Die nächsten zwei alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden 2019 im schwedischen Åre sowie 2021 in Cortina d'Ampezzo in Italien durchgeführt.

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

MR & Cie
Bereit zum Start der WM-Kandidatur 2025 Crans-Montana/Walllis. Von links: Martial Kamerzin, Präsident der Gemeindevereinigung ACCM/Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski/Marius Robyr, OK-Präsident Ski-Weltcuprennen Crans-Montana und Nicolas Féraud, Präsident der Gemeinde Crans-Montana.

 

 

13 Dez

Support von Urs Lehmann und Swiss-ski für die Ski-WM-Kandidatur Crans-Montana/Wallis

In einem Interview mit der Sportredaktion der Agentur sda-ats hat Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski, sich sehr positiv für die FIS Ski-WM-Kandidatur von Crans-Montana/Wallis ausgesprochen.

Swiss-Ski hat schon vor fast drei Jahren bestimmt, dass die nächste Schweizer WM-Kandidatur aus Crans-Montana kommen wird. Was waren die Überlegungen dahinter?

"Crans-Montana hat sich in den letzten Jahren im Weltcup wieder einen guten Namen erschaffen. Nun geht es darum, Crans-Montana als Kandidat nachhaltig aufzubauen und im Weltcup zu etablieren. Schon als Kandidat, aber gerade auch als WM-Ausrichter hast du quasi einen Fixplatz im Weltcup. Wir haben als nationaler Verband auch die Aufgabe zur geografischen Ausgewogenheit. Im Osten der Schweiz wird bereits seit längerem hervorragend gearbeitet, der Westen sollte nun möglichst nachziehen. Dass der Westen so gestützt wird, ist von langer Hand durchdacht und geplant. Dort ist der Grenznutzen für uns als Wintersportland grösser."

Urs interview

4 Jul

Ski-Weltmeisterschaft'87 Crans-Montana - Retrospektiv

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