Neuschnee verursacht Herkulesarbeit!

Als hätte all der zusätzliche enorme organisatorische Aufwand wegen der Covid-19-Schutzmassnahmen nicht genügt: Jetzt kamen rund 60 Zentimeter Neuschnee dazu, welche die zuvor bereits ausgezeichnet präparierte Piste Mont Lachaux in Crans-Montana bedeckten. Um die Strecke für die beiden Europacup-Abfahrten der Frauen vom Wochenende erneut in einen rennfertigen Zustand zu bringen, sind Renndirektor Markus Murmann und Pistenchef Patrice Morisod, ihre Sektorenchefs und ihre Teams praktisch rund um die Uhr gefordert.

Glücklicherweise standen das Militär des Gewehrbataillons 14 - Einheit des Kantons Genf (Bataillon carabiniers 14 - Unité du canton de Genève) mit 170 Mann starkem Aufgebot, davon 120 auf der Piste, und gegen 30 Zivilschützer wie die freiwilligen Helfer zeitig zur Verfügung. Anders hätte der an sich willkommene, aber im dümmsten Moment gefallene Schnee nicht bewältigt werden können. Höchst nützlich sind dabei die drei zusätzlichen modernsten Kässbohrer-Pistenfahrzeuge, die neben den Maschinen der Bergbahnen CMA zum Einsatz gelangen.

Trotz der Herkulesarbeit, die anhaltend geleistet wird, konnte beim Einnachten am Mittwoch noch nicht genau abgeschätzt werden, wie es mit Training und Rennen weitergeht. Die Jury versammelt sich am Donnerstag in der Früh und entscheidet mit den Organisatoren über das weitere Programm. 

Ab Donnerstag, 14.1. sind alle News über die Europacuprennen der Frauen in Crans-Montana auf folgendem Link: /de/europacup/seitenmenu/aktuell/

DEPREZphoto sa, cransmontana 

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