11 Nov

SRG verlängert Liverechte im Wintersport

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SRF, RTS, RSI und RTR bleiben auch in Zukunft die erste Adresse für die Ski- und Wintersportfans in der ganzen Schweiz. Unter anderem sind im Ski alpin, Langlauf und Skispringen alle Weltcup- sowie WM-Events der kommenden Jahre, die Olympischen Winterspiele 2022 und alle Eishockey- Weltmeisterschaften bis 2028 live im Programm. Die SRG einigte sich mit ihren langjährigen Vertragspartnern auf eine Verlängerung der jeweiligen Rechtepakete.

Gute Nachrichten für das sportinteressierte Publikum in der ganzen Schweiz: SRF, RTS, RSI und RTR berichten auf ihren Sendern und Plattformen (TV, Radio, Online/Mobile) auch in den kommenden Jahren umfassend und live über das aktuelle Geschehen im Ski- und Wintersport. Die SRG verlängerte mit ihren langjährigen Vertragspartnern mehrere zentrale Rechtepakete.

FIS-Weltcup-Events in der Schweiz und weltweit

Mit dem Schweizerischen Skiverband Swiss-Ski verlängerte die SRG ihre Vereinbarung über die FIS-Events in der Schweiz bis zum Ende der Saison 2027/28. Damit sicherte sich die SRG die exklusiven Ausstrahlungsrechte für die Schweizer Weltcup-Veranstaltungen im Ski alpin (darunter auch Crans-Montana), Langlauf, Skispringen, Snowboard und Ski Freestyle beziehungsweise Skicross. SRF, RTS, RSI und RTR werden auch künftig umfassend und live über die FIS-Anlässe des Landes berichten.

Die Ausstrahlungsrechte an den FIS-Veranstaltungen ausserhalb der Schweiz hat die SRG von der Vermarktungsgesellschaft Infront Sports & Media erworben. Der Vertrag ermöglicht SRF, RTS, RSI und RTR bis zum Ende der Saison 2025/26 umfassend und live über die internationalen Weltcup-Events der FIS zu berichten. Die Übertragungsrechte an den Veranstaltungen in Österreich, die nicht von Infront vermarktet werden, hat sich die SRG über die European Broadcasting Union (EBU) gesichert.

Olympia, Ski- und Eishockey-Weltmeisterschaften

Ebenfalls live bei SRF, RTS, RSI und RTR im Programm sind die kommenden internationalen Grossanlässe im Ski- und Wintersport. Vom Rechteinhaber Discovery hat die SRG eine Sublizenz für die Olympischen Winterspiele 2022 erworben. Der Vertrag ermöglicht den SRG-Sendern eine schweizweit exklusive und umfassende Live- sowie Highlight-Berichterstattung vom Grossevent in Peking im frei empfangbaren Fernsehen und Radio sowie den frei zugänglichen Onlineplattformen.

Mit Infront Sports & Media verlängerte die SRG die Schweizer Exklusivrechte für die Ausstrahlung der Alpinen und Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sowie der Weltmeisterschaften im Ski Freestyle, Snowboard und Freeski. Die Vereinbarung ermöglicht SRF, RTS, RSI und RTR bis mindestens 2025 eine umfassende Live- und Highlight-Berichterstattung zu den Titelkämpfen. Ebenfalls mit Infront verlängerte die SRG das Rechtepaket für die Eishockey-Weltmeisterschaften. Damit können die SRG-Sender bis mindestens 2028 weiterhin alle Schweizer WM-Spiele sowie die Partien der entscheidenden Turnierphase live und exklusiv im frei empfangbaren Fernsehen sowie auf ihren Onlineplattformen zeigen.

Top-Events im Biathlon, Curling, Bob und Skeleton

Darüber hinaus verlängerte die SRG mit der European Broadcasting Union (EBU) die Übertragungsrechte für die Top-Anlässe im Biathlon. Die Vereinbarung ermöglicht SRF, RTS, RSI und RTR mindestens bis zum Ende der Saison 2023/24 umfassend und live über alle Weltcup-Rennen und Weltmeisterschaften der Biathletinnen und Biathleten zu berichten. Mit Infront Sports & Media erneuerte die SRG zudem ihre Vereinbarung über die schweizweite Live- und Highlight-Berichterstattung im Curling (Europa- und Weltmeisterschaften) bis zum Ende der Saison 2025/26. Der aktuelle SRG-Vertrag mit Infront zu den Weltcups und Weltmeisterschaften im Bob und Skeleton gilt noch bis zum Ende der Saison 2021/22.

Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG und SRF Sport, sagt: «SRF, RTS, RSI und RTR werden die Faszination sportlicher Höchstleistungen auf Schnee und Eis auch in Zukunft ins ganze Land transportieren. So kommt unser Publikum weiterhin in den Genuss von vielfältigem Ski- und Wintersport in Form von Liveübertragungen, Interviews und Hintergrundgeschichten. Und besonders freut mich, dass die SRG auch künftig ihre Erfahrung und Kompetenz für die Produktion des Weltsignals der nationalen Weltcup-Events einsetzen kann.»

Gilles Marchand, Generaldirektor SRG, sagt: «Der Wintersport ist ein überaus wichtiges Stück Schweizer Identität. Die SRG freut sich, ihrem Publikum in allen Sprachregionen einen breiten Zugang zu den besten Wettbewerben in einer Vielzahl von Disziplinen bieten zu können. Ein Angebot, das grosse Momente im Fernsehen, im Radio und auf den Online-Plattformen der SRG verspricht.»


SRG-Bilder für die ganze Welt

Die SRG ist gastgebende Fernsehproduzentin der FIS-Veranstaltungen in der Schweiz. Als sogenannter Host Broadcaster produziert die SRG in Zusammenarbeit mit Swiss-Ski und den lokalen Veranstaltern das Weltsignal der Schweizer Weltcup-Events im Ski alpin, Langlauf, Skispringen, Snowboard und Ski Freestyle beziehungsweise Skicross.

Das Weltsignal ist die Basis für weltweite Liveübertragungen der Schweizer Weltcup-Events. Neben SRF, RTS und RSI verwenden auch sämtliche TV-Stationen und Streaming-Plattformen rund um den Globus, welche die Wettkämpfe übertragen, die von der SRG produzierten Bilder der Schweizer Ski- und Wintersportregionen – und tragen diese Bilder in die ganze Welt hinaus.

Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski: «Die SRG ist für Swiss-Ski seit Jahrzehnten nicht nur ein sehr wichtiger, sondern auch ein überaus verlässlicher und vorbildlicher Partner. Wir sind deshalb sehr erfreut, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen zu dürfen. Mit ihrem erstklassigen, kompetenten Team garantiert die SRG, dass von unseren Weltcup-Veranstaltungen herausragende und spektakuläre Bilder via TV und Internet in die Welt hinausgetragen werden. Die Schneesport-Übertragungen der SRG bedeuten jeweils sowohl für Swiss-Ski und die Weltcup-Veranstalter als auch für das Wintersportland Schweiz beste Werbung.»


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14 Okt

Ski-Weltcuprennen Crans-Montana ohne Zuschauer!

Wie der nachstehenden Pressemitteilung von Swiss-Ski entnommen werden kann, finden die Schweizer Ski-Weltcuprennen 2020/21 alle ohne Zuschauer statt. Dies nach gemeinsamer Analyse der Situation betreffend Covid-19. Die Veranstalter erhalten dank dem solidarischen Entscheid Planungssicherheit.

Für die am 23./24. Januar 2021 geplanten zwei Frauen Abfahrten auf der Piste Mont Lachaux in Crans-Montana werden demnach im Ziel keine Tribünen aufgestellt, es gibt keinen Festplatz bei der Talstation Violettes und keine offiziellen Zeremonien auf der Eisbahn Ycoor. Auch die Ski-Weltcup-Party in der Tennishalle des Kongressgebäudes Le Régent und die LED-Abfahrt von Cry d’Er nach Crans für Jung und Alt finden nicht statt. Für eine kleine Anzahl Vertreter der Sponsoren und Partner gibt es im Ziel einen strikt von den Athletinnen und ihren Betreuern abgetrennten Sektor. Die Regelung ohne Zuschauer gilt selbstredend auch für die beiden Frauen Europacup-Abfahrten vom 16./17. Januar. Mit den durch den bewährten TV Host Broadcaster RTS aufwändig realisierten Live-Übertragungen der Weltcuprennen auf dem Walliser Hochplateau hoffen die Organisatoren, die Skifans trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zufrieden zu stellen.

Die Schweizer Weltcup-Veranstalter behalten sich im Einvernehmen mit Swiss-Ski vor – je nach Entwicklung der Pandemie in unserem Land – Anpassungen beim Zuschauerkonzept in Form von Lockerungen vorzunehmen. Dies im engen Austausch mit den zuständigen Behörden und nach deren Einwilligung.

 

Swiss-Ski

Offizielle Medien-Mitteilung:
Schweizer Ski-Weltcuprennen grundsätzlich ohne Zuschauer

Die Schweizer Veranstalter der alpinen Ski-Weltcuprennen 2020/21 haben nach eingehender Analyse der Situation betreffend Covid-19 gemeinsam mit Swiss-Ski entschieden, ihre Wettkämpfe im kommenden Winter grundsätzlich ohne Zuschauer auszutragen.

Oberstes Ziel von Swiss-Ski und den Schweizer Weltcup-Veranstaltern ist es, im Weltcup-Winter 2020/21 alle Heim-Events trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich durchzuführen. Gleichzeitig sollen die gesundheitlichen Risiken für alle beteiligten Personengruppen minimiert werden. Seit mehreren Wochen befinden sich die Weltcup-Veranstalter und Swiss-Ski in einem intensiven, konstruktiven Austausch mit verschiedenen Stakeholdern, insbesondere auch mit Swiss Olympic.

Aus Risikoüberlegungen werden die alpinen Weltcup-Rennen wie auch das Weltcup-Skispringen in Engelberg ohne Zuschauer stattfinden. Es werden allenfalls lediglich einige Gäste in spezifischen Aufenthaltszonen abseits der Teams den Wettkämpfen vor Ort beiwohnen. 

In St. Moritz, Adelboden, Wengen, Crans-Montana und Lenzerheide werden keine Zuschauer-Tribünen aufgebaut; auf Fan-Villages und Festzelte rund um den Zielbereich und in den Weltcup-Orten wird verzichtet. Auch wird es keine öffentlichen Siegerehrungen und Startnummern-Auslosungen geben. Zusammen mit Swiss-Ski werden die Schweizer Weltcup-Veranstalter die Covid-19-Situation weiterhin intensiv verfolgen und in engem Austausch mit den nationalen und kantonalen Behörden bleiben. Sie behalten sich vor – je nach Entwicklung der Pandemie in der Schweiz –, Anpassungen beim Zuschauerkonzept vorzunehmen.

Die Veranstalter erhalten dank dem gemeinsamen Entscheid, grundsätzlich keine Zuschauer zu den Wettkämpfen zuzulassen, verhältnismässig früh Planungssicherheit. Der Kostenblock für temporäre Infrastruktur-Bauten kann grösstenteils eingespart werden. Auf der anderen Seite wiederum fallen Einnahmen aus dem Ticketing und den VIP-Angeboten ebenso weg wie jene aus den lokalen Sponsoring-Aktivitäten.

Die Tatsache, dass – Stand heute – trotz dieser Umstände gleichwohl sämtliche Weltcup-Veranstaltungen der verschiedenen Schneesportarten hierzulande wie geplant durchgeführt werden können, liegt zu einem grossen Teil im Stabilisierungspaket des Bundes für den Schweizer Sport begründet. Gegenüber Swiss Olympic haben Swiss-Ski und die Veranstalter mittels eines detaillierten Stabilisierungskonzepts aufzeigen können, wie bedeutend die einzelnen Weltcup-Events als Rückgrat des Gesamtsystems Schneesport in der Schweiz sind.

Swiss-Ski und die Weltcup-Veranstalter sind optimistisch, dank des gemeinsam erarbeiteten Schutzkonzepts die verschiedenen Wettkämpfe auf Schweizer Schnee erfolgreich und sicher durchzuführen. «Zusammen mit den Veranstaltern, unserem Host Broadcaster SRG und allen weiteren involvierten Stakeholdern arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Schneesport-Fans in aller Welt sowie unseren Partnern und Sponsoren ein attraktives audiovisuelles Produkt für die verschiedenen Plattformen bereitstellen zu können. Zudem wollen wir die Fans über neue digitale Angebote wie das FIS E-Game und ein Tippspiel (Predictor Challenge) einbinden und sie so an der Faszination Schneesport auf ergänzende Weise teilhaben lassen», erklärt Diego Züger, Co-Direktor Marketing bei Swiss-Ski. «Dank dem grossen Verständnis und Commitment aller Stakeholder, namentlich jenem unserer Sponsoren und Partner, ist es möglich, diese bevorstehende schwierige Weltcup-Saison gemeinsam erfolgreich zu meistern.»

7 Okt

Einsatz von 220 Soldaten für die Rennen 2021 geplant

Die Frauen Weltcuprennen in Crans-Montana wären ohne die Unterstützung der Schweizer Armee nicht mehr durchführbar. Für die je zwei Europacup- und Weltcuprennen 2021 dürfen die Organisatoren auf die hochgeschätzte Hilfe des Gewehrbataillons 14, Einheit des Kantons Genf zählen. Bei der Informationssitzung und Rekognoszierung in Crans-Montana waren seitens des Militärs dabei (Foto, von links nach rechts): Oberstleutnant Guillaume Genoud, Kommandant des Gewehrbataillons 14, Oberleutnant Edwin Chapalay (Cdt cp eng PDG), Hauptmann Nicolas Pichard, Kommandant des Gewehrbataillons 14/4 und Oberst Damian Walker, Chef KTVS Wallis.

„Die Zusammenarbeit mit der Armee funktioniert seit Jahren bei den Weltcuprennen auf dem Walliser Hochplateau hervorragend“, sagt der OK-Verantwortliche für das Militär, Edgar Gillioz (Foto mitte). „Die streng hierarchische Organisation führe zu einer sehr speditiven Arbeitsweise“. Auf die rund 220 Soldaten wartet vom 13. bis 26. Januar 2021 ein vielseitiger Einsatz: Aufbau der gesamten Zielinfrastruktur, Pistenpräparierung, Installation von zwei Kilometer Sicherheitsnetzen u.a.m. Untergebracht werden die Soldaten in Chalais, Salgesch und Chamoson.

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28 Sep

Grosse Ehre für die Organisation der FIS Ski-Weltcuprennen Crans-Montana

Der 1988 nach einer Idee des Ski-Weltcup-Gründers und hochangesehenen Journalisten Serge Lang gegründete Club5 Ski Classics ist die weltweit führende und unabhängige Vereinigung der bedeutensten alpinen Ski-Weltcup-Organisatoren der sogenannten klassischen Rennen.

Marius Robyr, Präsident und Hugo Steinegger, Vizepräsident war es 2016 gelungen, die Eintrittshürden des Club5  zu meistern und die Walliser Weltcuporganisation vorerst als sogenanntes „Affilliated Member“ – das heisst, ein Mitglied ohne Stimm- aber mit Rederecht – in der prestigereichen Gruppierung zu positionieren.

Die stetigen Verbesserungen und Initiativen in den letzten Jahren in allen Organisationsbereichen wurden belohnt: In der Jahresversammlung 2020 (per Video) des Club5 am 28. September wurde Crans-Montana einstimmig die Voll-Mitgliedschaft zuerkannt. Die Walliser reihen  sich nun bei den grossen Klassikern wie Kitzbühel, Lauberhorn/Wengen, Gröden/Gardena, Val d’Isère und Garmisch-Partenkirchen ein. Und als „Upgrade-Geschenk“ darf Crans-Montana im September 2021 zudem den zweijährigen wichtigen Workshop des Club5 Ski Classic organisieren, bei dem wegweisende Themen im alpinen Skirennsport behandelt werden.

23 Sep

Neues Zielstadion: Beginn von baulichen Vorarbeiten

Das Grossprojekt „Barzettes 2025“, sieht bekanntlich mit Blick auf die anvisierten alpinen Ski-Weltmeisterschaften u.a. ein vollständig neues Zielgelände mit einem multifunktionellen Stadion vor. Um hiefür genügend Platz zu erhalten, wird zur Zeit das von der Gemeinde Crans-Montana erworbene und schon lange nicht mehr im Betrieb stehende Hotel Cisalpin abgerissen. Damit gibt es vorerst für diverse Infrastrukturen der alljährlichen Ski-Weltcuprennen mehr Platz. Dieser wird dann später in die Realisierung des Aus- und Umbaus des Quartiers Barzettes mit sportlichen und touristischen Infrastrukturen mit einbezogen. 

„Wir möchten mit dem modernisierten Quartier ein attraktives Vier-Saison-Projekt realisieren“, sagt Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana und Vorsitzender des Kandidaturkomitees für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften.

Das „Cisalpin“ war zuerst ein Maiensäss, dann eine Pension und schlussendlich ein Hotel, das bei den alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaften 1987 in Crans-Montana eine zentrale Rolle spielte und mit seinem Restaurant „La Trappe“ ein wichtiger Treffpunkt war. Zahlreiche alpine und nordische Nationalteams benutzten das Hotel Cisalpin als praktische Unterkunft bei Trainingscamps, insbesondere auf dem Plaine-Morte-Gletscher. Im Jahre 2004 wurde das Hotel geschlossen. In wenigen Jahren darf man sich auf das Wiederauftauchen des Namens Cisalpin im Rahmen des neuen Quartiers Barzettes mit u.a. zwei Projekten für Sporthotels freuen.

Video (nur in französischer Sprache): Laurent Morel und Johan Tachet/SkiActu

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15 Sep

Neuer Weltcupkalender 2020/21: Crans-Montana mit zwei Abfahrten der Frauen

Aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 hat der Internationale Skiverband FIS gemeinsam mit den nationalen Verbänden und den Veranstaltern intensiv an einem neuen Weltcup-Kalender 2020/21  gearbeitet. In Crans-Montana fahren die Frauen am Wochenende des 23./24. Januar 2021 anlässlich von zwei Abfahrten um die Weltcup-Punkte. Dabei ersetzt die Sonntags-Abfahrt die ursprünglich vorgesehene Alpine Kombination. Für Freitag, 22. Januar haben sich die Organisatoren bei Swiss-Ski/FIS für ein zusätzliches, eventuell frei werdendes Speedrennen beworben.

Die bereits jetzt definitive Zusprache von zwei Rennen der alpinen Königsdisziplin nach Crans-Montana offenbart das grosse Vertrauen von Swiss-Ski/FIS in das Organisationskomitee auf dem Walliser Hochplateau und in die spektakuläre, telegene Piste Mont Lachaux. Die Frage steht im Raum: brillieren die Schweizer Speedfahrerinnen auch 2021 erneut wie im vergangenen Februar in Crans-Montana mit zwei grossartigen Doppeltriumphen (Fotos)? Ob und in welcher Anzahl Skifans zu den Weltcup-Events in unserem Land zugelassen werden, wird in den kommenden Wochen geklärt und kommuniziert. – Apropos Rennen der kommenden Saison in Crans-Montana: für die Nachwuchsfahrerinnen werden am 16./17. Januar zwei Europacup-Abfahrten organisiert und bereits in der Altjahrswoche, am Dienstag, 29. Dezember, steht der attraktive Nachtslalom der weltbesten Slalomfahrer auf dem Programm.

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Medienmitteilung Swiss-Ski:

Neuer Weltcup-Kalender 2021 mit fünf Austragungsorten

Aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 hat der Internationale Skiverband FIS in den vergangenen Wochen gemeinsam mit den nationalen Verbänden und den Veranstaltern intensiv an einem neuen Weltcup-Kalender in den verschiedenen Schneesportarten gearbeitet. Für den Alpin-Bereich hat die FIS nun einen Vorschlag präsentiert, bei welchem fünf Schweizer Destinationen als Ausrichter vorgesehen sind. Die Premiere des Parallel-Events in Davos findet ein Jahr später statt.

Den Auftakt der Schweizer Weltcup-Veranstaltungen 2020/21 macht wie in den vergangenen Jahren St. Moritz, heuer allerdings eine Woche früher als üblich. Am Wochenende vom 5./6. Dezember werden im Engadin zwei Super-G-Rennen ausgetragen. Obschon die Vorverschiebung um eine Woche für die Organisatoren in St. Moritz einen erheblichen Mehraufwand mit sich bringt, entsprachen die OK-Verantwortlichen sowie Swiss-Ski im Sinne eines bestmöglichen COVID-19-konformen Kalenders dem Wunsch der FIS. «St. Moritz kann als einer der wenigen Orte bereits Anfang Dezember bestmögliche Schneebedingungen vorweisen. Dank der grossen Flexibilität und dem Knowhow des lokalen Organisationskomitees konnte diese Lösung überhaupt erst realisiert werden», erklärt Diego Züger, Co-Direktor Marketing von Swiss-Ski.

Die Rückkehr von Davos in den Alpin-Weltcup erfolgt neu am 1. Januar 2022. Die für den Neujahrstag 2021 vorgesehene Premiere des Parallel-Events für beide Geschlechter im Landwassertal findet nicht statt, da der Weltcup-Tross der Frauen und Männer COVID-19-bedingt in der kommenden Saison getrennt innerhalb einer separaten «Blase» («Bubble») unterwegs sein wird. Die Reisetätigkeit der Weltcup-Teams von einem Ort zum nächsten soll möglichst stringent erfolgen, weshalb der Fokus auf Veranstaltungsorten liegt, an welchen mehrere Rennen innerhalb weniger Tage durchgeführt werden können. Da der Parallel-Event während der touristischen Hochsaison nahe des Davoser Stadtzentrums hätte stattfinden sollen, wäre es zudem organisatorisch sehr schwierig gewesen, das Wettkampf-Areal gemäss den COVID-19 Vorgaben zu isolieren und die Zuschauerströme gemäss den COVID-19-Vorgaben entsprechend zu lenken.

Ein zusätzliches Rennen findet derweil in Adelboden statt. Das traditionelle Programm am Chuenisbärgli mit einem Riesenslalom am Samstag und einem Slalom tags darauf wird durch einen weiteren Riesenslalom am Freitag, 8. Januar, ergänzt. Dank der Austragung dieses zusätzlichen Rennens in Adelboden kann dazu beigetragen werden, dass letztlich eine genügend grosse Anzahl Riesenslaloms im Weltcup-Kalender figuriert.

Definitiver Kalender Anfang Oktober

In Wengen wird in der darauffolgenden Woche am Freitag eine Sprint-Abfahrt ausgetragen, am Samstag findet die traditionelle Lauberhorn-Abfahrt statt. Dank geschickter organisatorischer Planung seitens der Wengener Weltcupveranstalter konnte der Slalom vom Sonntag im Programm der 91. Lauberhornrennen (15. bis 17. Januar 2021) behalten werden. Angedacht ist, dass die Slalom-Athleten hierfür unter der Woche in ihrer «Bubble» in Adelboden trainieren und auf das Rennen hin in Grindelwald und Interlaken untergebracht werden – separiert von den Speed-Teams.

In Crans-Montana fahren die Frauen am 23. und 24. Januar 2021 anlässlich von zwei Abfahrten um Weltcup-Punkte. Das Weltcup-Finale in Lenzerheide findet wie vorgesehen vom 17. bis 21. März 2021 statt, wie die FIS bestätigte. Überdies ist Swiss-Ski immer bereit, zusammen mit seinen Veranstaltern die Möglichkeit kurzfristiger Rennübernahmen zu prüfen. Der neue Weltcup-Kalender der Alpinen wird Anfang Oktober vom FIS-Council final verabschiedet.

«Die aktuelle Situation erfordert nicht nur von den Veranstaltern ein hohes Mass an Flexibilität und Zusatzefforts, sondern auch von unseren Sponsoren und TV-Partnern. Hierfür möchten wir uns herzlich bei diesen bedanken», so Diego Züger.

Bernhard Aregger, CEO von Swiss-Ski, ergänzt: «Über alle Sportarten hinweg sind wir mit den Schweizer Weltcup-Veranstaltern in sehr engem Austausch. Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen bedingt durch COVID-19 sind wir noch näher zusammengerückt. Für die sehr konstruktiven Diskussionen und Lösungen gebührt den Veranstaltern grosser Dank. Wir sind überzeugt, dass die Athletinnen und Athleten sowie die Schweizer Schneesport-Fans trotz ungewöhnlicher Umstände in den Genuss von hochkarätigen Weltcup-Events hierzulande kommen werden.»

Gemeinsame Finalisierung der Schutzkonzepte

Nach derzeitigem Stand geht Swiss-Ski davon aus, dass die Schweizer Weltcup-Veranstaltungen in den anderen Schneesportarten – abgesehen von den jeweiligen Corona-Restriktionen – wie geplant durchgeführt werden können. Swiss-Ski wird nun in engem Austausch mit allen Schweizer Weltcup-Veranstaltern, der FIS sowie mit den nationalen und kantonalen Behörden die COVID-19-Schutzkonzepte final ausarbeiten. Oberste Priorität hat dabei die Gesundheit der Athletinnen und Athleten, der Staff-Mitglieder sowie der Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort. Die Frage, ob und in welcher Anzahl Zuschauer zu den jeweiligen Weltcup-Events in der Schweiz zugelassen werden, sowie die damit verbundenen Folgen in Bezug auf die Finanzierung, werden in den kommenden Wochen geklärt und kommuniziert.

4 Sep

Grünes Licht für Crans-Montana

Kick-off für die Frauen Weltcup- und Europacup-Rennen 2021 bei der FIS-Inspektion.

Die Inspektion wurde seitens der FIS durch Peter Gerdol, FIS Direktor der Ski-Weltcuprennen Frauen, und seitens des Organisationskomitees Crans-Montana durch Marius Robyr, Präsident, geleitet. Das Duo war von seinen engsten Mitarbeitern begleitet sowie von Vertretern des Westschweizer Fernsehens RTS als Host Broadcaster der Weltcuprennen und von Swiss-Ski.

Im Mittelpunkt der Inspektion stand das Thema Covid-19, insbesondere die von der FIS verlangten Schutzmassnahmen. Bezüglich Renn-Organisation stehen drei Varianten im Vordergrund: Normale Durchführung; Durchführung mit limitierter Zuschauerzahl; Durchführung ohne Zuschauer. Die Entscheidung fällt anfangs Oktober im Einvernehmen mit Swiss-Ski je nach Situation von Covid-19. Möglich ist, dass Crans-Montana später ein zusätzliches drittes Speed-Rennen für den Freitag, 22. Januar zugesprochen und dass die Alpine Kombination mit einem Super-G ersetzt wird.

Besonderes Augenmerk bei der Inspektion wurde auf die Organisation des Start- und Zielgeländes gelegt, auf diverse im Sommer gemachte Verbesserungen bei der Mont Lachaux Piste, auf die Bereiche Fernsehen, Presse, Sicherheit, Akkreditierung und Unterkunft der Teams. In die Inspektion einbezogen wurden auch die Europacuprennen, dies in Anwesenheit des Frauen FIS-Koordinators Jordi Pujol. Der ganze Anlass verlief in sehr gutem Einvernehmen und im Sinne einer erneuten attraktiven Frauen Ski-Klassik auf dem Walliser Hoch-Plateau.

Video (nur in französischer Sprache): Laurent Morel und Johan Tachet/SkiActu

 

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Die Inspektionsgruppe im Zielgelände - geleitet von Peter Gerdol, Renndirektor Frauen FIS (6. von links) und Marius Robyr, OK-Päsident
Weltcuprennen Crans-Montana.
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Wenn echte Profis sich ausdrücken... Peter Gerdol und Markus Murmann, Renndirektor Crans-Montana.
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Besichtigung der "Traverse", bei der es bauliche Veränderungen gibt.
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Von rechts: Marius Robyr, Jean-Philippe Vulliet, Chef Speed FIS Weltcup Frauen, und Jordi Pujol, Europacup-Koordinator FIS.

 

2 Jun

Crans-Montana vor herausfordernder Saison 2020/21

Das Augenmerk von Crans Montana und dem Kanton Wallis richtet sich im alpinen Skirennsport bereits wieder auf die Saison 2020/21. Eine Zeitspanne, die am Samstag, 3. Oktober in Zürich beginnt, wo die infolge des Coronavirus verschobene Wahl des Ausrichters der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025 durch den Council des Internationalen Ski-Verbands FIS erfolgt. Crans-Montana/Wallis ist bekanntlich Kandidat, zusammen mit dem österreichischen Saalbach-Hinterglemm (Favorit) und dem deutschen Garmisch-Partenkirchen.

 Zur grossen Freude der Skifans kommt am Dienstag, 29. Dezember auf dem Walliser Hochplateau erneut der Nachtslalom der Männer zur Austragung. In einem noch fest zu legenden Modus werden sich zahlreiche der weltbesten Spezialisten  auf dem spektakulären Slalomhang messen. Es folgen am Wochenende des 16./17. Januars 2021 zwei Europacup-Abfahrten der Frauen und eine Woche später am Samstag/Sonntag, 23./24. Januar die Frauen Weltcup-Klassik mit einer Abfahrt und einer Alpinen Kombination (Super-G/Slalom).

Im Video von Johan Tachet/SkiActu (nur in französischer Sprache) erläutert Marius Robyr, OK-Präsident der Ski-Weltcuprennen und Exekutiv-Direktor der WM-Kandidatur Crans-Montana/Wallis die faszinierenden Herausforderungen der alpinen Saison 2020/21.

 

 

 

7 Apr

Urs Lehmann kandidiert als FIS-Präsident

Der langjährige Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann (51) spricht im Interview mit Valentin Oetterli von der Sportredaktion Keystone-SDA über die heute offiziell bekannt gegebene Kandidatur für das FIS-Präsidium, über seine Chancen auf das Amt und darüber, wer ihn bei Swiss-Ski ersetzen soll.

Urs Lehmann, Sie haben sich viel Zeit gelassen bis zur Bekanntgabe Ihrer Kandidatur fürs FIS-Präsidium. Nun ist es so weit. Das heisst wohl, dass Sie sich wirklich gute Chancen ausrechnen, Gian Franco Kaspers Nachfolger zu werden?

"Ich habe meine Hausaufgaben gemacht und schätze meine Wahlchancen als nicht so schlecht ein, dass wir das FIS-Präsidentenamt in der Schweiz behalten können - auch nach 69 Jahren. Eine Garantie gibt es aber keine."

Der Berner Marc Hodler war ab 1951 während 47 Jahren FIS-Präsident, 1998 übernahm der Bündner Gian Franco Kasper. Nun soll der Aargauer Urs Lehmann folgen. Einige Leute fragen sich: Warum denn schon wieder ein Schweizer?

"Die Nationalität, das Geschlecht, die Hautfarbe, das alles darf keine Rolle spielen. Vielmehr soll man die Person wählen, bei welcher man das beste Gefühl hat und von der man überzeugt ist, dass sie die beste Wahl für diese Position ist. Es ist an mir, die Wählenden von meinen Qualitäten und Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn es am Ende heisst, es soll kein Schweizer sein und man wählt mich nicht, dann ist es halt so."

Bei den vielen Gesprächen, die Sie in den letzten Wochen und Monaten geführt haben: Von welchen Personen und Ländern fühlen Sie sich besonders unterstützt?

"Da muss ich etwas ausholen, ohne im Detail auf die Unterstützer eingehen zu können. Tatsächlich hat mich das Amt schon länger interessiert. Aber ich habe immer gesagt, dass ich mich damit erst definitiv befassen werde, wenn Gian Franco Kasper zurücktritt. Im Januar war ich dann einmal bei ihm. Er hat mir alles sehr offen und transparent dargestellt. Vieles habe ich gewusst und einiges doch auch wieder nicht. Dazu habe ich mich bei den wählenden Verbänden über deren Anliegen informiert und mir überlegt, was ich machen könnte. Deshalb weiss ich nun ziemlich genau, wo ich stehe und welche Länder und Regionen mich unterstützen."

Warum wollen Sie FIS-Präsident werden?

"Es gibt verschiedene Aspekte. Da wo ich jetzt bin, bei dem Arzneimittel-Hersteller Similasan und Swiss-Ski, und gerade auch die Kombination der beiden tollen Aufgaben, gefällt es mir sehr. Das FIS-Präsidium ist aber eine Chance, die man wahrscheinlich nur einmal im Leben kriegt. Ich hatte das Privileg, eine solch einmalige Chance schon einmal nutzen zu können, damals als ich Abfahrts-Weltmeister geworden bin (1993). Zudem traue ich mir diese herausfordernde und grosse Aufgabe zu. Gleichzeitig attestieren mir auch viele Leute, dass ich für diese Aufgabe geeignet bin. Ich spüre national und international grosse Unterstützung."

Was sind Ihre Wahlkampfthemen?

"Ich habe ein Manifest verfasst. Das ist wie mein offizielles Wahlprogramm. Darin steht zum Beispiel, dass wir den Sport stärken müssen. So gilt es attraktivere Formate zu finden. Je besser uns das gelingt, desto besser kommen auch die Athleten zum Zug und desto mehr Sponsoren und mehr Geld das System zur Verfügung. Dieses kannst du wieder in den Sport investieren. Das ist ein Kreislauf nach oben und etwas, dass wir bei Swiss-Ski konsequent angewandt haben. Der zweite Punkt ist: Wenn der Sport attraktiver wird, müssen wir diesen noch besser vermarkten können. Ein Thema für mich ist beispielsweise eine Asien-Tour. Da sind die wachsenden Märkte - und nicht etwa in Europa. Generell: Es braucht keine Revolution, aber eine konsequente Evolution. Das ist mir wichtig."

Was sind weitere Punkte in Ihrem Manifest?

"Die Corporate Governance muss gestärkt werden, da geht es zum Beispiel um Gender- und Klima-Thematik. Es müssen klare Strukturen geschaffen werden. Auch soll die FIS künftig proaktiv handeln. Im Moment ist sie bei solchen Themen immer einen Schritt zurück. So wie es Swiss-Ski in gewissen Zeiten auch war. Doch da schafften wir es, zurück in den Fahrersitz zu kommen, um wieder selber steuern zu können. Auch geht es mir um eine stärker vereinte FIS. Es gibt über 70 wählende Nationen und dazu noch 60 assoziierte nationale Verbände ohne Stimmrecht. Die Starken stark lassen, aber gleichzeitig versuchen, die schwächeren und mittleren Verbände zu stärken."

Wenn Sie 'FIS' hören, an was denken Sie da?

"In meinem Manifest steht dazu: 'Our future is strong'. Ein Wortspiel, das zu meinem Slogan geworden ist. Aber nehmen wir das auseinander. Die FIS ist als Dachverband einer der stärksten Wintersportverbände. Knapp die Hälfte der zu vergebenden Medaillensätze an Olympischen Winterspielen wird in FIS-Sportarten verteilt. Die FIS hat also in der Vergangenheit ganz vieles richtig gemacht. Auch gab es bei der FIS in den vergangenen Jahren verhältnismässig wenige Skandale und Dopinggeschichten. Der Verband hat ein relativ gutes Image. Jetzt geht es darum, ein gutes und wertvolles Konstrukt ins nächste Zeitalter zu führen. Für mich ist klar, dass man Dinge ändern muss. Das wird anfänglich Widerstand geben. Aber ich bin überzeugt, dass der Endzustand gefallen wird."

Wegen der Coronavirus-Pandemie musste der FIS-Kongress Mitte Mai in Thailand abgesagt werden. Die Wahl von Kaspers Nachfolger wird frühestens im Herbst durchgeführt werden können. Wie fest ist das zu bedauern?

"Die ganze Thematik um Covid-19 ist grundsätzlich eine Tragödie für die Menschheit. Für die FIS, wo man einen Generationenwechsel anstrebt, ist es auch zu einem denkbar ungünstigsten Moment. Aber da können wir nichts tun ausser warten und hoffen, dass das Ganze hoffentlich an den traditionellen Herbstsitzungen in Zürich über die Bühne gehen kann."

Durch die Verschiebung des Kongresses steht wohl vorher, an der Delegiertenversammlung Ende Juni in Frutigen, Ihre Wiederwahl als Swiss-Ski-Präsident an. Werden Sie nochmals antreten?

"Ja – sofern die DV überhaupt Ende Juni durchgeführt werden kann. So ist jetzt halt das Set-up. Sollte ich nicht als FIS-Präsident gewählt werden, so mache ich bei Swiss-Ski nochmals vier Jahre weiter. Aber klar besteht beim Verband eine Nachfolgeplanung. Wir haben bei Swiss-Ski den Glücksfall, dass Peter Barandun (CEO und Präsident des Verwaltungsrates von Electrolux Schweiz) bereitsteht, das Amt zu übernehmen. Klappt das mit mir und der FIS jedoch nicht, dann bleibe ich Swiss-Ski-Präsident und er Vizepräsident."

Und wie sieht es bei Similasan aus?

"Da bleibe ich sicher dabei, aber meine Rolle würde sich wohl ändern. Das wurde mit dem Verwaltungsrat sauber und sehr wohlwollend besprochen. Das ist alles im ersten Quartal passiert, da ich meine Kandidatur ursprünglich beim Weltcup-Finale in Cortina d'Ampezzo verkünden wollte."

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Urs Lehmann bei der Übergabe des WM-Kandidaturschreibens Crans-Montana/Wallis 2025 an FIS-Präsident Gian Franco Kasper.

 

24 Feb

Ein grosser DANK an alle!

Inserat "Remerciements" im Le Nouvelliste vom 26.2.2020

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Inserat "Remerciements" im Le Nouvelliste vom 25.2.2020

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