24 Jun

Crans-Montana und seine WM-Ambitionen

Anlässlich der Delegiertenversammlung von Swiss-Ski am 24. Juni in Losone hat Crans-Montana klar erklärt, Kandidat für die Durchführung der alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2025 und im Falle des Scheiterns auch 2027 oder 2029 zu sein.

In einem Antrag an die Delegierten hat St. Moritz als WM-Ausrichterort 2017 (und 2003) seinen Wunsch ausgesprochen, als Ersatz-WM-Kandidat gewählt zu werden, dies im Falle wenn Crans-Montana bei den eventuellen Winterspielen Sion 2026 seine WM-Kandidatur an Swiss-Ski zurückgeben sollte oder auch später aus irgendwelchen Gründen. Der Antrag wurde von den Delegierten zwar angenommen, doch er bestärkt Crans-Montana in seinem festen Willen, nach der so erfolgreichen Weltmeisterschaft 1987 die Titelkämpfe wieder einmal auf das Walliser Hochplateau zu holen. Dies im engen Verbund mit dem Kanton Wallis und Swiss-Ski.

Marius Robyr, der OK-Präsident der alpinen Skirennen Crans-Montana, erklärte der «Schweizer Ski-Familie» in Losone, dass die allfällige Zusprache der Olympischen Winterspiele Sion 2026 kein Präjudiz für die WM-Kandidatur von Crans-Montana schaffe. Ganz im Gegenteil: «Dies erlaube, wichtige Synergien zwischen den beiden Projekten zu realisieren. Unabhängig vom Schicksal der Olympiakandidatur Sion 2026 ist es das erklärte Ziel von Crans-Montana, mittelfristig die Ski-Weltmeisterschaft durchzuführen. Und warum nicht neben der Weltmeisterschaft auch die alpinen Wettkämpfe der olympischen Winterspiele?»

Der ebenfalls in Losone anwesende Gemeindepräsident von Crans-Montana und Vertreter der Gemeindevereinigung ACCM, Nicolas Féraud, erinnerte die Delegierten von Swiss-Ski an das Datum vom 28. Juni 2014, als in Langnau i.E. Crans-Montana nahezu einstimmig als Schweizer Kandidat der Ski-WM nach St. Moritz 2017 bestimmt worden war. «Seit diesem Entscheid habe sich Crans-Montana hochmotiviert an die Planung und Vorbereitung der Weltmeisterschaften gemacht. Dies mit Unterstützung des Kantons Wallis, der Gemeinden des Hochplateaus, der Bergbahnen CMA und der touristischen Instanzen» fügte Nicolas Féraud weiter bei.

Die Kandidatur-Eingabe von Crans-Montana beim Internationalen Ski-Verband FIS für das Jahr 2025 hat bis am 1. Mai 2019 zu erfolgen (die WM-Wahl durch den Vorstand der FIS ist  im Juni 2020 traktandiert). Die Wahl der Olympischen Winterspiele 2026 erfolgt durch das Internationale Olympische Komitee im Rahmen seines Kongresses im Sommer oder Herbst 2019. - SDA

13 Apr

"Corviglia" ist in Crans-Montana in das Leben von Weltmeister Luca Aerni getreten

Ein ganz besonderes Ostergeschenk erhielt am Gründonnerstag Luca Aerni, grossartiger Weltmeister 2017 in der Alpinen Kombination und in der Folge auch Schweizermeister in der gleichen Disziplin und im Slalom. Das dem sympathischen 23-jährigen Botschafter von Crans-Montana anlässlich seiner im Rahmen der diesjährigen Frauen FIS Ski-Weltcuprennen auf dem Walliser Hochplateau erfolgten Ehrunng  durch die Gemeindevereinigung ACCM versprochene Kalb der Ehringer Rasse wurde in einer sympathischen Feier übergeben. Dies auf dem Hof von Züchter Stéphane Robyr in Les Briesses in Anwesenheit der Eltern Jean-Charles und Silvia von Luca, seiner Freundin Audrey Chaperon, der  ACCM-Repräsentanten Martial Kamerzin (Präsident und Vorsitzender der Gemeinde Icogne), Nicolas Féraud (Gemeindepräsident Crans-Montana) und Yves-Roger Rey, Generalsekretär. Nicht fehlen durften Bruno Huggler, Kurdirektor von Crans-Montana und Marius Robyr, OK-Präsident der Ski-Weltcuprennen, der als bekanntlich grosser Liebhaber der Walliser Kühe die rund 30 Gäste mit launigen Worten unterhielt. "Corviglia" ist der passende Namen von Lucas rund 500 kg schwerem Kalb. Der Geehrte zeigte sich sehr berührt über das wirklich aussergewöhnliche Geschenk. Damit "Corviglia" in der Region verbleibt,  wo Luca Aerni das Skifahren erlernte, gab er das Prachtstier zur Betreuung durch den erfahrenen Züchter Stéphane Robyr auf die Alp Corbyre.

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

1 Apr

Sympathisches Germanier-Prosit auf die Weltcuprennen 2018

In einem speziellen Rahmen wurde der Übergang von den FIS Ski-Weltcuprennen 2017 Crans-Montana zu denjenigen im 2018 (2. bis 4. März) vollzogen. Der dynamische Weinsponsor der Weltcuprennen, die Domaine Jean-René Germanier Balvaud (Vétraux), lud das Direktionskomitee der Weltcuprennen und eine Reihe Gäste zu einem freundschaftlichen Raclette-Abend ein. Im traditionsreichen 200-jährigen Gewölbekeller des Weingutes hoben Gastgeber Jean-René Germanier, Martial Kamerzin, Präsident der Gemeindevereinigung (ACCM) des Hochplateaus und Weltcup-OK-Präsident Marius Robyr mit den Eingeladenen das Glas auf die Rennen 2018 und die WM-Kandidatur Crans-Montana/Wallis 2025. Die Anwesenden konnten sich eindrücklich von der seit 1896 bestehenden Leidenschaft des Weingutes Jean-René Germanier für den Wein und das Terroir überzeugen, die ihren Ausdruck in den angebotenen aussergewöhlichen Crus finden. - Siehe: www.jrgermanier.ch

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

 

1 Mrz

Ein herzliches Dankeschön!

Inserat Le Nouvelliste 2.3.2017, nur in französischer Sprache

Texte remerciements

26 Feb

Crans-Montana/Wallis: im Verbund mit Swiss-Ski zur FIS Ski-Weltmeisterschaft

Nach der Ankündigung der Kandidatur von Crans-Montana/Wallis für die FIS Ski-Weltmeisterschaft 2025 im Rahmen des Jubiläumabends 30 Jahre Ski-WM Crans-Montana '87 erfolgte die Bekanntmachung für die Skifans am Sonntagnachmittag im Zielstadion der Weltcuprennen in Crans-Montana. Es war eine stimmungsvolle Show mit Gleitschirmfliegern, zahlreichen Kindern der hiesigen Skiclubs und vielen Luftballons. Und mittendrin Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski und Marius Robyr, OK-Präsident der Ski-Weltcuprennen Crans-Montana. In sympathischen Worten bekundeten die beiden Sport-Führungspersönlickeiten gemeinsam den "Challenge Ski-Weltmeisterschaft 2025" anzupacken und zum Erfolg zu führen. Die Kandidatur für 2025 muss bis zum 1. Mai 2019 beim Internationalen Ski-Verband FIS eingereicht werden. Der Vergabeentscheid erfolgt durch den FIS Council anlässlich des FIS Kongress 2020.

 DEPREZphoto SA, Crans-Montana/Agence Zoom

26 Feb

Sieg für grandiose Shiffrin, Kristall für solide Stuhec

Mikaela Shiffrin (USA) und Ilka Stuhec (SLO) hiessen in Crans-Montana die zwei von 8'000 Zuschauern gefeierten Siegerinnen der packend verlaufenden dritten Weltcup-Kombination des Winters. Die Amerikanerin feierte 0,75 Sekunden vor Freitagsiegerin Federica Brignone (ITA) den Tagessieg, die um 0,85 Sekunden geschlagene Slowenin bejubelte den Gewinn der kleinen Kristallkugel als Saisonbeste in der Alpinen Kombination.

Anders als noch an der WM in St. Moritz ist die Abfahrtsweltmeisterin damit auf der steilen Mont Lachaux-Piste in Crans-Montana ihrer Rolle als Topfavoritin auf den Gewinn der Disziplin vollauf gerecht geworden. Der sonntägliche Vierkampf um Kristall glich einem spannenden Ausscheidungsrennen. Erst verabschiedete sich Michaela Kirchgasser mit ihrem Aus im Super-G. Wendy Holdener war in dem Moment weg vom Fenster, als sie von Brignone von der Spitze verdrängt wurde (am Ende blieb der Schweizerin nur der 6. Platz). Für die Italienerin war der Traum vom Überraschungscoup dann aus, als Stuhec, die Super-G-Zweite vom Morgen hinter Sofia Goggia, ihr Pensum ohne Aufregung souverän erledigt und den Punktevorsprung sicher verteidigt hatte. Die 26-Jährige aus Maribor freute sich riesig über den Triumph, den sie vor der Saison wie ihren WM-Titel, die sechs Weltcupsiege und nun acht Podestplätze nie und nimmer für möglich gehalten hätte. Mit den Rängen 1 (Val d’Isère), 2 und 3 (Crans-Montana) ist die Stöckli-Pilotin eine würdige Nachfolgerin von Kombinationsweltmeisterin Holdener.

Nichts mehr mit dieser Kugel-Entscheidung zu tun hatte Mikaela Shiffrin, da sie am Freitag verzichtet hatte. Umso bemerkenswerter war ihre Vorstellung am Sonntag bei ähnlichen Verhältnissen auf Frühlingsschnee. Mit nur 1,30 Sekunden Rückstand auf Goggia und 0,94 hinter Stuhec brillierte sie trotz Startnummer 31 mit der siebenten Zeit. Die Bestzeit im Slalom schien für die bereits dreifache Weltmeisterin eine Art Formsache. Ähnlich wie beim Traumlauf im Engadin oder letztes Jahr hier kurvte sie ohne jede Unsicherheit durch die Tore und löste Brignone an der Spitze ab. Sechs Fahrerinnen später stand ihr fälliger erster Weltcupsieg in der Kombination fest. Shiffrin jubelte: „Am meisten freut mich, dass ich die Führung im Gesamtweltcup ausbauen konnte und zuversichtlich nach Südkorea und dann in meine Heimat reisen kann.“ - Beat Caspar

DEPREZphoto SA, Crans-Montana/Agence Zoom

25 Feb

Crans-Montana/Wallis will Ski-WM 2025

 

Nach der WM ist vor der WM: Nur sechs Tage nach dem letzten Rennen in St. Moritz hat Crans-Montana/Wallis die Kandidatur für die Titelkämpfe 2025 lanciert

Schon seit der Swiss-Ski-Delegiertenversammlung 2014 ist klar, dass der nächste Schweizer Bewerber für die alpine Ski-WM aus der Westschweiz stammen wird. Die offizielle Ankündigung der WM-Kandidatur von Crans-Montana/Wallis erfolgte am Samstag durch Marius Robyr, OK-Präsident der Weltcuprennen im Ort, und durch Swiss-Ski-Verbandspräsident Urs Lehmann anlässlich eines Jubiläumsabends. Mit dabei waren auch Erika Hess, Peter Müller und Pirmin Zurbriggen, die 1987 in der Skistation auf dem Walliser Hochplateau fünf der acht Schweizer WM-Goldmedaillen holten.

Mit 2025 wollen die Walliser Organisatoren, die über den Rückhalt von Kanton und den umliegenden Gemeinden verfügen und die in enger Zusammenarbeit mit Swiss-Ski stehen, gleich den frühestmöglichen Zeitpunkt für ihre Kandidatur nutzen. Der Weltverband FIS sieht für Bewerbungen eine achtjährige Pause nach Ende der letzten WM im Land vor.

Kandidaturen für 2025 müssen bis 1. Mai 2019 eingereicht werden. Anschliessend erfolgt mittels umfangreichem "Questionnaire" eine Prüfung durch den Weltverband. Ist alles in Ordnung, dürfen sich die Kandidaten beim FIS-Kongress im Sommer 2020 präsentieren. Am gleichen Anlass fällt der 17-köpfige FIS-Vorstand auch den Vergabeentscheid.

Anzunehmen ist, dass Crans-Montana/Wallis zumindest Konkurrenz aus Frankreich oder Österreich erwachsen wird. Courchevel-Méribel sowie Saalbach-Hinterglemm bewerben sich beide bereits für die Titelkämpfe 2023, der unterlegene Kandidat dürfte es zwei Jahre später gleich nochmals versuchen.

Die nächsten zwei alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden 2019 im schwedischen Åre sowie 2021 in Cortina d'Ampezzo in Italien durchgeführt.

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

MR & Cie
Bereit zum Start der WM-Kandidatur 2025 Crans-Montana/Walllis. Von links: Martial Kamerzin, Präsident der Gemeindevereinigung ACCM/Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski/Marius Robyr, OK-Präsident Ski-Weltcuprennen Crans-Montana und Nicolas Féraud, Präsident der Gemeinde Crans-Montana.

 

25 Feb

Riesenfest mit Ilka, Elena, Stephanie, Wendy und Luca bei der Eisbahn Ycoor

Die Siegerehrung des Super-G, die Startnummern-Auslosung für die Alpine Kombination (Sonntag, 26. Februar) sowie die Ehrung für Kombinations-Weltmeister Luca Aerni auf dem Platz Montana bei der Eisbahn Ycoor wurde zum einmal mehr traditionellen Skifest in Crans-Montana. Die über 2000 Zuschauer waren begeistert!

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

25 Feb

Topfavoritin Ilka Stuhec feiert sechsten Saisonsieg

In Abwesenheit der verletzten dreifachen Saisonsiegerin Lara Gut feierte Ilka Stuhec in Crans-Montana im fünften Super-G des Winters einen deutlichen Sieg. Die slowenische Abfahrtsweltmeisterin verwies Elena Curtoni (ITA) und Stephanie Venier (AUT) um 0,50 respektive 1,09 Sekunden auf die Ehrenplätze und triumphierte in stimmungsvoller, sonniger Kulisse mit 10'000 Zuschauern zum sechsten Mal, das achte Podest. Für die 26jährige Italienerin war es erst das dritte Podium der Karriere nach zwei dritten Plätzen im 2016 (Abfahrt St. Moritz und Super-G Val d’Isère). Venier, die 23jährige WM-Silbergewinnerin in der Abfahrt, war zuvor sogar einzig in Garmisch-Partenkirchen auf ein Weltcup-Podium gestiegen.

Das Podest knapp verpasst haben die Liechtensteinerin Tina Weirather, die 1,26 einbüsste, und die Kombinationssiegerin vom Vortag, Federica Brignone (1,35 zurück). Weirathers 4. Rang reichte jedoch aus, um Trainingskollegin Gut an der Spitze der Disziplin abzulösen. Bei zwei ausstehenden Rennen (in Südkorea und Aspen) führt die WM-Dritte im Super-G nun 6 Punkte vor der Schweizerin und 16 vor Stuhec.

Mit der wieder grossartigen Leistung schraubte Stuhec ihr Crans-Montana-Preisgeld um 45’000 auf 65'000 Franken und rückte im Gesamtweltcup näher zur Spitze auf. Sie liegt noch 256 Punkte hinter der führenden Mikaela Shiffrin, die sich gestern trotz der vorteilhaften Startnummer 2 mit dem 13. Platz begnügen musste. Immerhin kam die US-Amerikanerin, die sich am Vortag vom Rennen zurückgezogen hatte, ohne allzu grosse Schwierigkeiten durch. Das gelang, angefangen bei Victoria Rebensburg, Sofia Goggia und Lindsey Vonn etwas mehr als einem Drittel der 61 Gestarteten nicht. Auf der ohnehin selektiven Piste Mont Lachaux taten sich bei frühlingshaft warmen Bedingungen und weicher Unterlage insbesondere mit Ahtletinnen mit höheren Nummern schwer. Tiffany Gauthier (FRA/Nr. 38) und Marie-Michele Gagnon (CAN/42) zeigten bei zwei Sekunden Rückstand und den Rängen 10 und 12 indes, dass die Aufgabe aber durchaus bis zum Schluss lösbar war. 

Zu den Abgeworfenen gehörten mit Fabienne Suter und Jasmine Flury leider auch die zwei aussichtsreichsten Schweizerinnen, die bis zum Zielschuss auf Top-10-Kurs am besten im Rennen lagen. Die Ehre der besten Einheimischen blieb damit Corinne Suter auf Rang 14.  - Beat Caspar

DEPREZphoto SA, Crans-Montana/Agence Zoom

vue
24 Feb

Stimmungsvolle Zeremonien im Zentrum von Crans-Montana

Auf dem Platz Montana der völlig umgebauten Eisbahn Ycoor fand am Freitagabenddie erste der zwei Siegerehrungen und Startnummernauslosungen der Weltcuprennen statt. Die Skifans kamen in den Genuss einer stimmungsvollen Ehrung der besten Fahrerinnen der Alpinen Kombination vom Freitag und der Auslosung der Startnummern für den Super-G vom Samstag, 25. Februar (10.30 Uhr). Verschiedene Interviews mit Athletinnen - so u.a. auch mit Maria Walliser, der zweifachen Weltmeisterin '87 in Crans-Montana - stiessen beim sehr zahlreichen Publikum auf Anklang. Am Samstag, 25. Februar beginnen die Festivitäten bei der Eisbahn um 17.30 Uhr. Höhepunkt wird der Empfang und die Ehrung von Kombi-Weltmeister Luca Aerni sein. Der Besuch lohnt sich.

DEPREZphoto SA, Crans-Montana