30 Jul

Crans-Montana/Wallis 2025 Hauptpartner des„House of Switzerland“ in Åre 2019

Seit den FIS-Titelkämpfen 1997 unterhält Swiss-Ski an jeder Alpinen Ski-Weltmeisterschaft ein «House of Switzerland». Dieser traditionelle internationale Treffpunkt wird von allen Seiten hoch geschätzt und frequentiert, von den Sponsoren und Partnern genauso wie von den Athleten und ihren Begleitern, den Medienvertretern und den Skifans. Das Haus darf nicht mehr fehlen, ist ein Muss. Alle wichtigen Ski-Nationen führen ein eigenes Haus. 

Internationale Präsenz ist Gold wert für die WM-Kandidatur 2025 und den Damen-Klassiker von Crans-Montana

Während einer Kandidaturphase spielt ein „House of Switzerland“ eine noch bedeutendere Rolle als üblich. Das zeigen die Erfahrungen der Partnerschaften von Swiss-Ski und St. Moritz, die anlässlich der Engadiner Titelkämpfe 2003 und 2017 gemacht wurden. 

Das gleiche Privileg geniesst nun Crans-Montana und die Kandidatur 2025. Der erste Akt vor den Abstimmungen durch den Council des Internationalen Ski-Verbands im Juni 2020 findet an den nächsten Weltmeisterschaften vom 4. bis 17. Februar 2019 in Åre (Schweden) statt. Es besteht kein Zweifel, dass dieser Auftritt mit internationaler Ausstrahlung auch den jährlichen klassischen Damen-Weltcuprennen in Crans-Montana zugute kommt. 

So bietet die Hauptpartnerschaft der Kandidatur Crans-Montana/Wallis 2025 unabhängig vom Ausgang der erwähnten Abstimmungen eine ideale Plattform, um sich in der Skiwelt von der besten Seite zu zeigen. Die Zusammenarbeit mit Swiss-Ski eröffnet Crans-Montana und dem Wallis auch die Möglichkeit, in der Gastronomie regionale Produkte einzusetzen und zu promovieren. 

Eine Partnerschaft, die sich lohnt 

Ausser der Hauptpartnerschaft mit dem Komitee der Kandidatur Crans-Montna/Wallis hat sich Swiss-Ski für die Durchführung des Projekts zusätzlich die Unterstützung durch einen Hauptsponsor, vier Sponsoren, zwei Medienpartner sowie einigen Dienstleistern gesichert. Da sich in Åre kein einziges der existierenden Restaurants für die Umwandlung in ein 12. House of Switzerland als geeignet erwies, hat sich Swiss-Ski wie der Österreichische Ski-Verband entschlossen, eine Art «mobiles Chalet» zu konstruieren. Es wird ein Restaurant mit 80 Plätzen, eine grosse Bar mit Bühne und selbstredend eine Küche umfassen. Das Gebäude, das auf gemietetem Land im Zentrum von Åre und nur 500 Meter vom Zielstadion entfernt zu stehen kommt, hat das Ausmass von ungefähr 25 mal 15 Meter (vgl. nachstehende Pläne). Die direkt angeschlossenen drei TV-Studios von SRF, RTS und RSI, wo die Interviews mit den Athleten stattfinden werden, ist ein weiteres grosses Plus dieses neuesten «House of Switzerland».

Gemäss Aussagen von Repräsentanten des Organisationskomitees der Ski-WM 2017 St. Moritz ist die Partnerschaft mit Swiss-Ski absolut wertvoll.

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28 Jul

Marius, Bella Lui und WM-Abfahrtsstart der Herren

Im Rahmen der Festivitäten des 125-Jahr-Jubiläums von Crans-Montana wird alle zehn Tage bis zum Oktober jeder der zwölf Grossbuchstaben, die den Namen der Destination bilden, überdimensioniert an einem speziellen Ort der Region enthüllt. Dazu gibt es pro Buchstabe eine passende Ballade, Themen die mit der Entwicklung des Hochplateaus einhergehen und erzählt werden durch….zwölf Persönlichkeiten der Region. Link zum Projekt: https://www.crans-montana.ch/de/125_ans/

Inzwischen ist man beim Buchstaben M angelangt. Die Reihe ist an Marius Robyr, dem dynamischen OK-Präsidenten der alpinen FIS Ski-Weltcuprennen Crans-Montana und Exekutivdirektor der Ski-Weltmeisterschafts-Kandidatur Crans-Montana/Wallis 2025. Passender könnte die Platzierung „seines“ M nicht sein: Auf der Terrasse des Restaurants Bella Lui mit dem imposanten Panorama auf 2‘543 Meter über Meer. Etwas unterhalb von hier erfolgte 1987 der Herren-Abfahrtsstart der Weltmeisterschaft auf der mythischen Piste Nationale. Unvergesslich: der vierfache Schweizer Triumph mit Peter Müller (1.), Pirmin Zurbriggen (2.), Karl Alpiger (3.) und Franz Heinzer (4.)!

Im Pistenkonzept der stark gepuschten WM-Kandidatur Crans-Montana/Wallis ist Bella Lui wiederum als Herren Abfahrtsstart vorgesehen. Nachstehend können Sie verfolgen, was Marius Robyr über den alpinen Skirennsport, der für Crans-Montana eine bedeutende Rolle spielt, Interessantes berichtet. (N.B. Interview vor der Olympia- Abstimmung Sion 2026 aufgenommen.)

 

DEPREZphotos SA, Crans-Montana

 

17 Mai

Good news für die Ski-Weltcuprennen in Crans-Montana!

In Costa Navarino/Griechenland fand vom 13. bis 19. Mai 2018 der alle zwei Jahre zur Durchführung gelangende 51. Kongress des Internationalen Ski-Verbands FIS mit rund 1‘100 TeilnehmerInnen aus 80 Nationen statt. Das Organisationskomittee der Ski-Weltcuprennen Crans-Montana war durch Präsident Marius Robyr und seine Vizepräsidenten Markus Murmann und Hugo Steinegger vertreten.

Ab 2021 alljährliche Ski-Weltcuprennen neu im Januar

In der Disziplin Ski alpin wurde seitens der FIS u.a. der neue Weltcup-Vier-Jahreskalender 2018/19 bis 2021/22 präsentiert. Dabei hat Crans-Montana ab der Saison 2020/21 neu seine Wunschdaten in der dritten Januarwoche erhalten (anstelle der bis anhin wechselnden Daten Ende Februar/anfangs März, jeweils nach den Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen).

Fokus auf Speedrennen

Gestützt auf die anforderungsreiche, attraktive Piste Mont Lachaux wird Crans-Montana von der FIS vor allem als Austragungsort von Speedbewerben gesetzt, das heisst Abfahrten und Super-G´s -  Crans-Montana wird zur wahren Frauen Klassik.

Der Ski-Weltcupkalender Frauen Crans-Montana 2018/19 bis 2021/22

23./24. Februar 2019    Abfahrt und Alpine Kombination (Abfahrt/Slalom)
22./23. Februar 2020    Abfahrt und Super-G
23./24. Januar 2021      Abfahrt und Super-G
22./23. Januar 2022      Abfahrt und Super-G

Im Sinne der wichtigen Nachwuchsförderung – insbesondere im Speedbereich der Frauen – organisiert Crans-Montana weiterhin unmittelbar vor den Ski-Weltcuprennen Europacuprennen. Die bereits für die nächste Saison feststehenden Daten:

16./17. Februar 2019    2 x Abfahrten Frauen 

Mit Interesse wurde am FIS-Kongress die Wahl des Austragungsortes für die alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaften 2023 mit zwei Kandidaten durch den FIS Council verfolgt. Dabei erhielt Courchevel-Méribel/Frankreich (9 Stimmen) den Vorzug vor Saalbach-Hinterglemm/Österreich (6 Stimmen).

Bezüglich der Kandidatur von Crans-Montana für die alpinen FIS Ski Weltmeisterschaften 2025 hat die Delegation des Walliser Hochplateaus am FIS Kongress die Gelegenheit wahrgenommen, eine Reihe wichtiger Kontakte zu führen.

Die nächsten Ski-Weltmeisterschaften finden wie folgt statt: Åre/SWE (5. bis 17.2.2019). Cortina d´Ampezzo/ITA (9. bis 21.2.2021) und Courchevel-Méribel (6. bis 19.2.2023).

Foto: Zoom Agentur

21 Apr

Sportliche Glückwünsche an Marius Robyr und seine Söhne

Das Organisationskomitee der alpinen Ski-Weltcuprennen Crans-Montana gratuliert seinem Präsidenten Marius Robyr herzlich zur Absolvierung der Patrouille des Glaciers 2018 (Arolla-Verbier) mit seinen Söhnen Stéphane und Alexandre.

Für den langjährigen Kommandanten der PdG (1990 bis 2008) ging ein grosser Traum in Erfüllung: nach vier vergeblichen Versuchen als Patrouilleur erreichte der Brigadier überglücklich heute erstmals das Ziel in Verbier. Zahlreich waren die Gratulanten, unter ihnen Bundesrat Guy Parmelin.

"Chapeau" an das Trio Robyr!

Die Zeitung "Le Matin Dimanche" (22.04.2018) hat einen berührenden Artikel zur jetzt erfüllten Mission "Patrouille des Glaciers" durch Marius Robyr und seine Söhne veröffentlicht.

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22 Mrz

Ein Prosit auf unsern Präsidenten und die Ski-Weltcuprennen 2019!

Der Übergang von den Audi FIS Ski-Weltcuprennen 2018 Crans-Montana zu denjenigen im Jahr 2019 (23./24. Februar) erfolgte wie im Vorjahr in speziellem, einladendem  Rahmen in der Domaine Jean-René Germanier Balvaud (Vétroz). Der dynamische Winzer, frühere Nationalrat und treuer Partner der Weltcuprennen lud dessen Direktionskomitee und Ressortchefs sowie einige Gäste, unter ihnen Martial Kamerzin, Präsident der Gemeindevereinigung des Hochplateaus, Grégoire Jirillo, Chef des Walliser Sportamtes und Bruno Huggler, Direktor von Crans-Montana Tourismus, zu einem freundschaftlichen Raclette-Abend ein. Vorher gab es eine Besichtigung des traditionsreichen 200-jährigen Gewölbekellers des Weingutes mit Degustation der feinen Germanier-Weine. Marius Robyr, OK-Präsident der so erfolgreich verlaufenen diesjährigen Ski-Weltcuprennen, durfte mit sichtlichem Stolz die in allen Sektoren geleistete ausgezeichnete Arbeit seines Teams verdanken. Das Prosit galt sowohl den Rennen 2018 als auch dem nächstjährigen Event mit einer Abfahrt und einer Alpinen Kombination sowie der Weltmeisterschafts-Kandidatur 2025 Crans-Montana/Wallis.

Für zwei Geburtstage konnte der stimmungsvolle Rahmen nicht besser sein: Sophie Genoud, versierte Leiterin des Sekretariats und des Rennbüros der Weltcuprennen durfte die Gückwünsche der Anwesenden entgegen nehmen und den OK-Vorsitzenden Marius Robyr liess man mit Blick auf seinen in wenigen Stunden beginnenden runden Geburtstag (22.3.) mit einigen originellen Geschenken hochleben. „Alles Gute zum Geburtstag und weiterhin beste Gesundheit, Mister President“! https://youtu.be/iH3oOVKt0WI?t=2

Die Anwesenden konnten sich an diesem gelungenen Abend eindrücklich von der seit 1896 bestehenden Leidenschaft des Weingutes Jean-René Germanier für den Wein und das Terroir überzeugen, die ihren Ausdruck in den angebotenen aussergewöhnlichen Crus finden. – Siehe www.jrgermanier.ch

DEPREZphotos SA, Crans-Montana

6 Mrz

Ein grosser DANK an alle!

(Text nur in französischer Sprache: Inserat im Le Nouvelliste vom 7. März 2018)

4 Mrz

Brignone düpiert Olympiasiegerin Gisin um drei Hundertstel – Holdener holt Kristall ab

Ein weiteres Skifest im Wallis: Obwohl Italiens Federica Brignone die Schweizer Olympiasiegerin Michelle Gisin um 0,03 Sekunden in die Schranken wies, gab es für das restlos begeisterte Publikum am Fuss der Mont Lachaux genug zu feiern: Vor 8700 Fans holte Olympia-Bronzegewinnerin Wendy Holdener mit einer kontrollierten Fahrt auf Platz 4 die griffbereite Kristallkugel als beste Kombiniererin der Saison ab und lieferten mit den mutigen Rahel Kopp (7.) und Priska Nufer (10.) weitere Swiss-Ski-Athletinnen Top-Ten-Ergebnisse.

Brignone im Element

Schon der morgendliche Super-G auf frühlingshafter Piste hatte es in sich und lancierte mit Sofia Goggia vor Nicole Delago und Ragnhild Mowinkel diesen Azzurri-Tag. Was am Nachmittag auf gesalzener, gut haltender Slalompiste folgte, war ein Spektakel erster Güte. Als Olympiasiegerin Gisin, nur 17. im Super-G, mit Slalombestzeit an die Spitze fuhr und die zweifache Slalom-Saisonsiegerin Petra Vlhova um 0,06 Sekunden an ihr abgeprallt war und sich Wendy Holdener trotz Handbremse die Kristallkugel bereits gesichert hatte, schien der strahlende Schweizer Tag noch strahlender zu werden. Doch dagegen hatte Federica Brignone etwas einzuwenden. Die 27-jährige Mailänderin zeigte sich auf ihrem Lieblingshang, wo sie in den Kombinationen im Vorjahr Erste und Zweite geworden war, im Element. Dank dritter Slalomzeit setzte sich das Riesenslalom-Ass einen Wimpernschlag vor Gisin und feierte so ihren dritten Saisonsieg.

Dass es diesmal knapp nicht reichte, grämte Michelle Gisin nicht allzu sehr. Sie wusste, dass sie den Sieg nicht im äusserst spannenden Slalom, sondern am Vormittag vergeben hatte. Am Vortag ex-aequo mit Brignone Vierte, gelang ihr diesmal nicht die gleich gute Leistung. „Im Slalom hats gepasst“, freute sie sich aber, „ich bin sehr glücklich, dass die kleinen Änderungen, die wir vor Olympia vorgenommen haben, richtig waren. Die Slalombestzeit bedeutet mir sehr viel. Jetzt kann ich beruhigt nach Ofterschwang und Åre fahren.“

Holdener: „Schwere Beine“

Auch Wendy Holdeners strapazierte Nerven können sich nun wieder beruhigen. Die Weltmeisterin von St. Moritz, im Super-G am Tag nach dem Podestplatz 1,14 Sekunden  hinter Sofia Goggia diesmal nur Siebente („ich hatte Mühe mit dem Frühlingsschnee“), machte kein Hehl daraus, etwas von sich enttäuscht zu sein, die Weltcup-Kugel sei im Hinterkopf mitgefahren: „Ich war gar nicht locker. Das hat man vor allem auf dem zweiten Teil des Slalomhanges gesehen. Ich hatte schwere Beine. Das muss ich in Zukunft besser machen.“ Vorerst zählt die glänzende Gegenwart mit dem Gewinn ihrer zweiten Kristallkugel nach 2016.

Sehr positive Schlussbilanz

Marius Robyr, OK-Präsident der Ski-Weltcuprennen, durfte nach dem Super-G und der Alpinen Kombination ein erfolgreiches Fazit der diesjährigen Weltcuprennen ziehen. Es wurden durch die Athletinnen hervorragende Leistungen geboten und die OK-Ressorts zeigten sich mit der unverzichtbaren Unterstützung durch die Bergbahnen CMA sowie des Militärs und den Zivilschutz den grossen Beanspruchungen voll gewachsen. Dies bezieht sich auch auf die unmittelbar vor den Weltcuprennen mit Erfolg durchgeführten vier Frauen-Europacuprennen. Die Weltcuprennen wurden von 16‘700 Zuschauern besucht (Samstag: 8‘000 und Sonntag: 8‘700). Die attraktiven Animationen und Zeremonien auf der Eisbahn wurden an beiden Tagen von 5‘500 Fans verfolgt; dazu gesellt sich das total ausverkaufte Konzert der Oesch´s die Dritten in der Tennishalle Le Régent mit 1000 Personen. Auf Wiedersehen an den Ski-Weltcuprennen 2018/19 mit einer Abfahrt (Samstag, 23. Februar) und der Alpinen Kombination (Sonntag, 24.2.).

DEPREZphoto SA, Crans-Montana

3 Mrz

Der „Weisse Zirkus“ empfängt den „Jodelzirkus“

Das seit langem ausverkaufte Konzert der Oesch´s die Dritten in der Tennishalle „Le Régent“ in Crans-Montana wurde zum riesigen Erfolg. Die populärste und erfolgreichste Volksmusik der Schweiz begeisterte die 1000 Zuschauer von A bis Z mit ihrer Freude an der Musik, Melanies glockenreiner und virtuoser Jodelstimme und der puren Lebensfreude. Oesch´s die Dritten verbinden Tradition und Modernes, wie kaum eine andere Gruppe dies zu machen versteht. Die Marke Oesch´s mit Vater Hansueli, Mutter Annemarie und ihren Kindern Melanie, Kevin und Mike sowie Akkordeonist Urs Meier aus dem Berner Oberland ist heute aus der nationalen und internationalen Volksmusikszene nicht mehr wegzudenken. Nicht unerwähnt sei das Oberwalliser Trio Kohlbrenner welches das Oesch-Konzert "anheizte". Hugo Steinegger, OK-Vizepräsident der Ski-Weltcuprennen und Organisator der Oesch´s-Auftritte (Eisbahn und Konzert in der Tennishalle) in Crans-Montana verspricht eine Fortsetzung der die Weltcuprennen bereichernden Events. Oesch´s die Dritten machten den tollen Anfang. Welches international renommierte Volksmusik-Orchester folgt bei den nächsten Ski-Weltcuprennen 2019 (23./24. Februar)? Reservieren schon Sie die Daten.

Fotos: Luciano Moglionico

 

3 Mrz

Sympathische Ehrung für Michelle, Wendy und Denise

Ein Höhepunkt nach dem andern gab es am Samstagabend auf der Eisbahn Ycoor in Crans-Montana: Zuerst diverse Animationen, dann das begeisternde Showkonzert der populärsten Schweizer Volksmusikgruppe Oesch´s die Dritten, gefolgt von einem besondern Moment: Marius Robyr, Präsident des Skiweltcup-Organisationskomitees überreichte den Schweizer Olympiamedaillen-Gewinnerinnen Michelle Gisin, Wendy Holdener und Denise Feierabend je eine wunderschöne, personifizierte Glocke. Das überaus zahlreiche Publikum feierte die Athletinnen mit riesigem Applaus. Dasselbe passierte auch bei den Siegerehrungen für den Super-G und der Auslosung für die Alpine Kombination am Sonntag. Bei letzterer waren wie bei den Freitagszeremonien die Ice-Crosser mit einbezogen. Eine tolle Welt-Première bei den Ski-Weltcuprennen. Das traditionelle Feuerwerk und die Disco Glace rundeten den voll gelungenen Anlass ab. Die Organisatoren mit den dynamischen Animatoren verdienen ein grosses Kompliment!

3 Mrz

Olympia-Medaillengewinnerinnen im Stimmungshoch: Weirather vor Veith und Holdener

Tina Weirather heisst die Super-G-Siegerin der Weltcup-Classique auf dem Hochplateau. Die Olympia-Dritte gewann den faszinierenden, das Publikum euphorisierenden Grosskampf auf der etwas verkürzten Mont Lachaux in 1:02,17 knapp vor Olympia-Silbergewinnerin Anna Veith (0,36 zurück) und der sensationell fahrenden Wendy Holdener (+0,38). Die dreifache Medaillengewinnerin von PjoengChang stiess mit Startnummer 31 (!) die ex-aequo klassierten Michelle Gisin und Federica Brignone noch vom Podest und sorgte damit für einen weiteren Begeisterungssturm.

Lara Gut überholt

Liechtensteins Star Weirather fühlte sich im Ziel lange nicht sicher, ob es zum Sieg reichen würde, aber es sei schon „eine Erleichterung“ gewesen, vor Veith und Lara Gut, letztlich Siebente, anzukommen. „Das bedeutet immer etwas“, sagte die Siegerin, die dank den 100 Punkten nun als Führende im Disziplinenweltcup in den Final in Are steigen wird. Die entthronte Lara Gut (jetzt 46 Punkte Rückstand) schüttelte immer wieder den Kopf, wirkte müde und räumte ein, es fehle ihr in ihrer Comeback-Saison einfach die Selbstverständlichkeit des schnellen Fahrens, „ich habe das Gaspedal nicht gefunden.“

Die beste Schweizer Super-G-Fahrerin musste für einmal gleich zwei Teamkolleginnen den Vortritt lassen. Wie entschlossen vor allem Wendy Holdener, aber auch Michelle Gisin, zu Werk ging, war schlichtweg genial. Zu recht hatte sie das fröhlichste Lachen im Gesicht, als sie resümierte, „ich konnte die Ski richtig laufen lassen. Dass ich Dritte war, realisierte ich erst, als das Publikum so lärmte und feierte. Unglaublich.“ Doch dann richtete die Kombinationsweltmeisterin von St. Moritz 2017 den Blick sofort voraus: „Jetzt muss ich am Sonntag wieder so fahren, um dann im Slalom eine gute Ausgangslage zu haben.“

Michelle Gisin: „Toll, diese Stimmung“

8000 Zuschauer, darunter Bundesrat Guy Parmelin, waren zu dieser ersten Olympia-Revanche gekommen. Und sie hielten sich nicht zurück. „Toll, diese Stimmung“, freute sich Michelle Gisin und jubelte, „ich bin mega happy, mit Nummer elf als Dritte ins Ziel zu kommen.“ Dass daraus noch Platz 4 wurde, störte die bestens gelaunte Olympiasiegerin in der Kombination nur bedingt. Sie kennt die Stärken von Holdener nur zu gut. Alle freuen sich jetzt auf das Schweizer Duell um den Sieg in der zweiten Saison-Kombination, Sonntag 10:30 und 13:30 Uhr, wenn der Kampf um Weltcup-Kristall entschieden wird.

Im Sog des Schweizer Spitzentrios zeigten auch Joana Hählen (9.) und Priska Nufer (13.) starke Leistungen. Sie werden beim Final in Are ebenso dabei sein wie die am Samstag eher enttäuschende St. Moritz-Überraschungssiegerin Jasmine Flury (24.), die am Mittwoch in 1:11,06  auf der Originalstrecke im Europacup gewonnen hatte, und Corinne Suter  (35.).

DEPREZphoto Sa, Crans-Montana/Agence Zoom