30 Sep

Johan Eliasch: "Ich bin für Crans-Montana 2027 sehr zuversichtlich"

Der im Juni 2021 gewählte Präsident der FIS, Johan Eliasch, weilte diese Woche in Crans-Montana und traf die Mitglieder des Club 5 Ski Classics, der Vereinigung der wichtigsten alpinen Weltcup-Etappen. Es war für den Anglo-Schweden die Gelegenheit, über seine Beziehung zu der von ihm sehr geschätzten Walliser Station zu sprechen.

Johan Eliasch, was verbindet Sie mit Crans-Montana? 
“Crans-Montana ist im Ski- und Golfsport eine erstklassige Adresse. Im Golf hat sie dies über die Jahrzehnte erreicht.” 

Wie haben Sie letzten Mai die Wahl von Crans-Montana zum Organisator der Ski-WM 2027 erlebt? 
“Das war klar und eindeutig! Ich bin sehr zuversichtlich, weiss, dass es hier ein grosses Interesse für die Weltmeisteschaften gibt. Das ist sehr aufregend. Als sich die Exekutive der FIS mit grosser Mehrheit entschieden hat, war ich nicht überrascht. Die Kandidatur war ausgezeichnet. Die Titelkämpfe 1987 hier waren sehr gut und ich denke, mit den geplanten Änderungen, vor allem dem Stadion, wird es perfekt werden.» 

Darf man erwarten, dass der Weltcupfinal 2026 in Crans-Montana stattfinden wird? (die Redaktion: Traditionell nutzt die WM-Station das Finale der Vorsaison als Generalprobe) 
“Man hat noch nicht entschieden, aber es ist noch nicht sicher, dass Crans-Montana diese Rennen haben wird. Offen gefragt, hat man in Crans-Montana einen solchen Test nötig? Ich glaube nicht. (Die Redaktion: Der Speed-Weltcup der Männer könnte 2025 hier gastieren). Übrigens ist es nicht notwendig, 2024 in Saalbach für die WM 2025 zu testen...  

Ist das Wallis eine Region, die Sie speziell schätzen? 
“Ja, ich mag diese Region sehr. Als ich Kind war, habe ich sehr viel Zeit mit Skifahren in Zermatt verbracht. Deshalb kenne ich auch Franz Julen sehr gut. (Die Redaktion: den ehemaligen Intersport-CEO und Chef des ‘Speed-Opening’). 

DEPREZphoto sa, cransmontana

Eliasch 30.09. 

29 Sep

Zielstadion: Ein grosser Schritt vorwärts

Crans-Montana empfing am Mittwochabend ein ausserordentlich positives Signal! Die Versammlung der Delegierten der Association des Communes de Crans-Montana (ACCM) sagte klar Ja zum Verpflichtungskredit betreffend Neubau des Zielstadions im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaften 2027.  

Der Kredit, der sich auf 14,490 Millionen Franken beläuft, wurde einstimmig gutgeheissen, was bedeutet, dass die Gemeinden von Crans-Montana, Icogne und Lens ihre Unterstützung des alpinen Skirennsports auf dem Hochplateau verstärken. Das neue Stadion, das am jetzigen Standort errichtet wird, soll im Februar 2027 während den FIS-Titelkämpfen zum Schaufenster von Crans-Montana und dem Wallis werden. Neben den drei Gemeinden werden sich auch der Kanton und die Eidgenossenschaft am neuen Stadion beteiligen. 

Es ist festzuhalten, dass das neue Stadion entlang des Zielschusses mehrere Geschosse hoch wird und unterirdisch sehr viel Platz vorgesehen ist für die zahlreichen Übertragungswagen während der Rennen und zur sommerlichen Lagerung voluminösen Materials der Gemeinde. Die Lokalitäten, die den Bedürfnissen des Welt-Skiverbands FIS entsprechen, werden selbstverständlich für die Weltcuprennen genutzt, natürlich aber auch für andere Veranstaltungen sportlicher und kultureller Natur im Sommer und im Winter.  

«Das ist eine wunderbare Nachricht», bestätigte Nicolas Féraud, der Präsident des Direktionskomitees der ACCM. «Das unterstreicht die Einigkeit in der Gemeinde betreffend Grossereignissen, die Begeisterung für die Ski-WM, dies vielleicht dank der guten Erinnerungen an 1987, und das Bewusstsein unserer Bevölkerung für die Wichtigkeit eines solchen Projekts.»  

In den nächsten Monaten gilt es das Stadion den Einwohnern schmackhaft zu machen – auf dass mit den Arbeiten möglichst rasch begonnen werden kann. Das ist angesichts des engen Zeitplans notwendig.  

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28 Sep

Workshop in Crans-Montana stärkt den Club5 Ski Cassics

Crans-Montana hat erstmals seit dem Beitritt 2016 den Club5 Ski Classics empfangen. Das zweitägige Meeting diente der Meinungsbildung, was die Zukunft betrifft. Höhepunkt des Walliser Workshops war der Besuch von FIS-Präsident Johan Eliasch, der den mitunter beunruhigten Chefs der Vereinigung der wichtigsten Weltcuprennen seine Vision darlegte. 

Die Premiere geriet zum wahren Feuerwerk! Der Workshop des Club5 Ski Classics vom Montag und Dienstag in Crans-Montana hat alle Erwartungen erfüllt. Die wegen der Covid-19-Pandemie erste grosse Zusammenkunft seit drei Jahren erlaubt es den Organisatoren der wichtigsten alpinen Weltcuprennen, klarer in die Zukunft zu blicken. «Die Ziele wurden mehr als erreicht. Das ist extrem positiv», erklärte Srecko Medven, der Präsident des Club5, nach den verschiedenen Meetings.    

Die 18 Mitglieder der Vereinigung, darunter die Gründer aus Kitzbühel, Garmisch-Partenkirchen, Val d’Isère, Val Gardena und Wengen, waren der Einladung ins Wallis alle gefolgt. Am Montag galt der Fokus hauptsächlich der Frage der Förderung der Stationen mittels Grossereignissen und Neuerungen bezüglich Sicherheit. Parallel dazu wurden im Kongresszentrum Le Régent verschiedene technische Sitzungen abgehalten. Abgeschlossen wurde der Auftakt mit einem typischen Walliser Raclette-Abend, der den Teilnehmern ihre Bekanntschaften zu vertiefen erlaubte.  

Am Dienstag haben die verschiedenen Akteure ihre Rechte und ihr Verhältnis zum Welt-Skiverband FIS erörtert. Dabei konnten sie ihre Klagen bei Johan Eliasch deponieren. Der vor gut einem Jahr gewählte britisch-schwedische Präsident des Ski-Weltverbands hatte der Einladung des Club5 Folge geleistet und umriss seine Vorstellungen, in welche Richtung er die FIS weiterentwickeln will, angefangen bei der Zentralisierung der Werbe/TV-Rechte und der Verbesserung des Kalenders. «Ihr seid die Macher im Skirennsport, ihr gebt dem Sport ein Gesicht, seid die Stützpfeiler», versicherte Eliasch den Versammelten, «ohne euch wären die Rennen nicht möglich, und trotzdem ist es auch wichtig, nach vorne zu schauen.»  

Das Galadinner im Anschluss diente den verschiedenen Delegationen dazu, ihre Beziehungen untereinander zu stärken, ehe sie nach Zürich an die diversen technischen Herbstmeetings der FIS aufbrachen. «Das Rahmenprogramm, das die Arbeitssitzungen ergänzte, erlaubte es uns, unsere Kontakte zu pflegen», freuten sich die Workshop-Organisatoren Marius Robyr und Hugo Steinegger, Präsident und Vizepräsident der Rennen von Crans-Montana, «das war nach der für alle schwierigen Pandemiezeit sehr wichtig.»  

Crans-Montana hat im Hinblick auf die hier ausgetragenen Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027 gepunktet. 

Video: SkiActu (Französisch/Englisch) / DEPREZphoto sa, cransmontana

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31 Aug

Wichtige FIS-Inspektion der Weltcuprennen 2023

In Crans-Montana fand die traditionelle alljährliche Inspektion des Internationalen Ski-Verbands FIS statt. Mit Blick auf die der Walliser Destination zugesprochenen alpinen Weltmeisterschaften 2027 steigt die Wichtigkeit dieser Inspektion. Dies inbesondere betreffend den personellen Aufbau des WM-Organisationsteams und der möglichst allen hohen Anforderungen gerecht werdenden beiden Pisten Nationale und Mont Lachaux für die Männer und Frauen sowie die Zielorganisation.

Das durch Marius Robyr geleitete Organisationskomitee wartet auch in der nächsten Saison mit einem XL-Programm auf: Dieses beginnt mit dem traditionellen attraktiven Einladungsslalom Männer am Mittwoch, 11. Januar. Es folgen die Frauen Europacuprennen mit zwei Abfahrten am Wochenende des 18./19. Februars und die Abfahrt sowie der Super-G der Weltcup-Klassik am Wochenende des 25./26.Februars (Trainings 23./24.2.). Letztere kündigen sich an als vielversprechende Revanchen der unmittelbar davor ausgetragenen alpinen Weltmeisterschaften in den französischen Stationen Courchevel und Méribel.

Die Inspektion wurde durch Peter Gerdol, FIS Direktor der alpinen Ski-Weltcuprennen Frauen geleitet. Dies in Anwesenheit von Vertretern des lokalen OK’s, des Westschweizer Fernsehens RTS als Host Broadcaster der Weltcuprennen und von Swiss-Ski. Besonderes Augenmerk bei der Inspektion wurden u.a. gelegt auf die TV-Kamerapositionen, die Realisierung diverser Sprünge auf der Piste, bestimmte Details der Streckenführung, der Organisation des Start- und Zielgeländes, der Team Hospitality und der Unterkunft der Athletinnen. Der ganze Anlass verlief in sehr gutem Einvernehmen und im Sinne erneut hochstehender Rennen in Crans-Montana.

Video (nur in französischer Sprache): SkiActu / DEPREZphoto sa, cransmontana

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26 Jul

Hochverdienter Dank für Michelle Gisin

Bei einem Besuch in Crans-Montana würdigten Marius Robyr und Hugo Steinegger, die beiden Exekutivdirektoren der erfolgreichen Kandidatur für die FIS alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027, die Olympia Gold- und Bronzemedaillen-Gewinnerin von Peking 2022 für ihr enormes Engagement als hochgeschätzte Botschafterin der Kandidatur. Michelle Gisin – auf dem Walliser Hochplateau in Begleitung ihres Partners, dem italienischen Riesenslalomspezialisten Luca de Aliprandini – hat in der gesamten Kandidaturphase die Ski-Welt immer wieder auf die vielfältigen Stärken von Crans-Montana als WM-Ausrichter aufmerksam gemacht. Im Präsentationsfilm für das FIS-Wahlgremium überzeugte zudem Michelle mit Charisma und Passion als Hauptdarstellerin. - Der Link für den Kandidatur-Präsentationsfilm (in english) > https://www.cransmontana2027.ch/en/home/ > Rubrik The Bid Film

Photo: Luciano Miglionico

2922-07-26 Michelle Gisin Montana

9 Jul

Gesucht: CEO FIS Alpine Ski-WM Crans-Montana 2027

Die effiziente Teamarbeit in der erfolgreichen Kandidaturphase der alpinen FIS Ski-Weltmeisterschaften Crans-Montana 2027 muss nun zur Erreichung des hochgesteckten Ziels stark forciert werden. Hierfür wird ein CEO mit der operativen Verantwortung gesucht.

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21 Jun

Stimmungsvolle WM-Feier: Marius Robyr und Hugo Steinegger im Ehrenpräsidium der WM 2027

Bei hochsommerlichen Temperaturen war die alpine Ski-WM 2027 am Sonntag, 19. Juni, in Crans-Montana bereits omnipräsent. Anlässlich der erfolgreichen Bewerbung veranstaltete Crans-Montana Tourismus mit der Gemeindevereinigung ACCM  auf dem Walliser Hochplateau ein stimmungsvolles Fest für die gesamte Bevölkerung, bei dem auch diverse Ski-Stars zugegen waren.

Der 25. Mai 2022 war für den Schweizer Skisport ein Freudentag. An jenem Mittwochabend erhielt die gemeinsame Kandidatur von Swiss-Ski und Crans-Montana vom FIS-Council in Mailand den Zuschlag für die Austragung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027. 26 Tage später war die gesamte Bevölkerung eingeladen, um in Crans-Montana gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Ski-Grössen, weiteren Schneesport-Exponenten und Behörden-Vertretern bei musikalischer Umrahmung auf die erfolgreiche Bewerbung anzustossen.

Auf dem Programm stand nach einem Apéro mit Walliser Spezialitäten zunächst der Rückblick auf die grandiose WM 1987 im Zentrum. Damals gewann Swiss-Ski in Crans-Montana 14 Medaillen, davon acht von zehn möglichen goldenen. Vreni Schneider, damalige Goldmedaillen-Gewinnerin im Slalom, schwelgte zusammen mit Karl Alpiger (Bronze in der Abfahrt) und Michela Figini (Silber in der Abfahrt und im Super-G) in Erinnerungen an jene sporthistorischen Tage.

Mélanie Meillard, Luca Aerni und Dionys Kippel äusserten sich danach zur Bedeutung der WM-Neuauflage für die aktuellen Athletinnen und Athleten 40 Jahre später. Zugeschaltet war Michelle Gisin, die als offizielle Botschafterin der WM 2027 fungiert und im Bewerbungsvideo eine zentrale Rolle einnahm.

In Anwesenheit von Swiss-Ski Präsident Urs Lehmann, Christophe Darbellay, Staatsrat des Kantons Wallis, und den Gemeindepräsidenten Nicolas Féraud (Crans-Montana), Martial Kamerzin (Icogne) und David Bagnoud (Lens) wurden Marius Robyr (Exekutiv-Direktor der WM-Kandidatur) und Hugo Steinegger (Vize-Exekutiv-Direktor der WM-Kandidatur) für ihre grossen Verdienste um Crans-Montana und den alpinen Skisport gewürdigt. Robyr und Steinegger werden mit Einbezug von jüngern ausgewiesenen Kräften noch eine Weile als OK-Präsident respektive Vize-Präsident der Weltcup-Rennen tätig sein. Marius Robyr wird im Hinblick auf die WM 2027 jedoch keine aktive Rolle mehr einnehmen. Zusammen mit Hugo Steinegger wurde er ins Ehrenpräsidium der WM 2027 gewählt. Letzterer musste leider infolge eines Unfalls mit benötigter Rehabilitation dem Fest fernbleiben.

Als Präsident der WM-Trägerorganisation, denen je vier Mitglieder von Swiss-Ski und Crans-Montana/Wallis angehören werden, wird Swiss-Ski Präsident Urs Lehmann fungieren.

Video: SkiActu / DEPREZphoto sa, cransmontana  

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10 Jun

Gemeinsame Feier für die Vergabe der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027

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Was für ein emotionaler Moment!
Seit FIS-Präsident Johan Eliasch am 25. Mai den Umschlag geöffnet und die FIS alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027 offiziell an Crans-Montana vergeben hat, ist die Destination in Aufruhr.

Dieser Event motiviert und vereint die Walliser Bevölkerung, die diese ehrenvolle Übergabe am
Sonntag,  19. Juni 
mit einem Festtag feiern möchte.

Sie sind alle herzlich eingeladen, an diesem Tag teilzunehmen,
dessen Programm ab 10:30 Uhrauf der Eisbahn Ycoor in Crans-Montana beginnen wird.

Ab 10.30 Uhr
Offerierter Aperitif

11.30 Uhr
Offizielle Zeremonie mit Persönlichkeiten aus Sport und Politik.

Von 12.15 bis 17.00 Uhr
Essen, Bars und musikalische Unterhaltung.

Kommen Sie zahlreich, um den symbolischen und populären Start dieses großen Ereignisses zu feiern.

25 Mai

Crans-Montana/Wallis empfängt im Februar 2027 die Ski-Welt

Dank überzeugender Kandidatur und perfekter Team-Arbeit: Crans-Montana ist vom Council des Internationalen Skiweltverbands zum Gastgeber der alpinen FIS-Weltmeisterschaften 2027 bestimmt worden. Damit werden auf dem Walliser Hochplateau - exakt 40 Jahre nach dem denkwürdigen Skifest 1987 - die weltbesten Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer zum zweiten Mal um die begehrten WM-Medaillen kämpfen. Crans-Montana setzte sich bei der FIS-Vergabe in Mailand im 1. Wahlgang mit der Mehrheit von 11 Stimmen durch. Weitere Stimmen erhielten: Narvik und Soldeu je 3, Garmisch-Partenkirchen 1.

"Die Weltmeisterschaften 2027 zu erhalten, ist die Belohnung für die hervorragende Arbeit des ganzen Teams über die letzten Jahre hinweg. Unsere Kandidatur war so stark und überzeugend, weil von der Gemeinde bis hin zum Kanton Wallis und Swiss-Ski alle am gleichen Strick zogen. Auch von Seiten der Bergbahnen und der Bevölkerung genossen wir breite Unterstützung. Das wurde von den FIS-Vorstandsmitgliedern erkannt und honoriert", nennt Urs Lehmann, Präsident von Swiss-Ski und zugleich Vizepräsident des WM-Kandidaturkomitees, die Gründe für den Entscheid des Wahlgremiums zugunsten von Crans-Montana. Der Abfahrts-Weltmeister von 1993 gehört seit letztem Sommer selber dem FIS-Council an und durfte damit seine Stimme der breit abgestützten Walliser Kandidatur geben.

Auch Nicolas Féraud weist auf die "hochstehende Kandidatur" hin. Der Präsident der Gemeindevereinigung Crans-Montana und des Kandidaturkomitees verspricht, dass "wir alles haben, um es sehr gut machen zu können. Das Fachwissen wie auch die Begeisterungsfähigkeit der Leute für den Skisport ist im Wallis und speziell in Crans-Montana vorhanden." Dass die alpinen Titelkämpfe genau 40 Jahre nach den letzten Weltmeisterschaften in seine Gemeinde zurückkehren werden, "passt perfekt und macht mich und ganz viele Leute hier sehr stolz", sagt Féraud.

Nichts anderes als ein "grandioses Ski-Fest mit über 200’000 Zuschauern und wiederum überwältigenden Schweizer Erfolgen" erwartet auch Marius Robyr. Der Exekutiv-Direktor der Kandidatur weist auf den "enormen Erfahrungsschatz" von Crans-Montana hin, das seit 2008 fast jährlich Weltcup- und Europacuprennen durchgeführt hat. Die exklusive Skistation im sportbegeisterten Wallis war zudem erfolgreicher Gastgeber der Europacup-Finals 2009 und der Junioren-Weltmeisterschaften 2011.

Und Vizedirektor Hugo Steinegger ergänzt: «Zudem sind die - umso mehr nach den sensationellen Schweizer Erfolgen 1987 - als mythisch zu bezeichnenden Pisten Nationale und Mont-Lachaux in den vergangenen Jahren umfassend renoviert und ausgebaut worden. Unser vor langer Zeit aufgestellter Masterplan ging auf». Mit dem erfolgreichen Abschluss der Kandidatur ist auch die Zeit gekommen zum Feiern: Die Öffentlichkeit soll am Sonntag, 19. Juni, zum grossen WM-Fest in Crans-Montana eingeladen werden.

Zoom Agency / DEPREZphoto sa, cransmontana

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29 Mär

Vereinbarung zwischen CMA, Swiss-Ski und der ACCM

Die Bergbahnen Crans-Montana (CMA), der Schweizerische Skiverband (Swiss-Ski) und die Gemeindevereinigung Crans-Montana (ACCM) haben eine Dreiparteien-Vereinbarung unterzeichnet und damit den Grundstein für einen Trägerverein der AlpinenFIS Ski-WM 2027 gelegt. Der Rahmenvertrag formalisiert und sichert die enge Zusammenarbeit der drei Akteure im Hinblick auf die Durchführung der WM 2027, welche am 25. Mai vom Internationalen Skiverband FIS vergeben wird.

Die am 26. Februar in Anwesenheit von Vertretern der drei Parteien unterzeichnete Vereinbarung bildet das Fundament eines Vereins, der den Gesamtrahmen für die Organisation und Durchführung der alpinen Ski-Weltmeisterschaften sicherstellen soll, sollte sich die Kandidatur von Swiss-Ski bei der FIS durchsetzen.

Die Vereinbarung ermöglicht es, die rechtlichen, operativen und organisatorischen Bestimmungen, an die solche Veranstaltungen gebunden sind, bereits jetzt, also noch vor dem offiziellen Vergabe-Entscheid (25.5.2022), zu klären. So enthält sie insbesondere Regelungen zur Vorbereitung der Wettkampf-Infrastruktur, zur Logistik, zum Transport, zur Unterbringung und zu Sicherheitsfragen. Die Vereinbarung stellt zudem den Austausch von Know-how und Erfahrungen unter den Parteien und Mitgliedern der Organisation sicher, ebenso wie die gegenseitige Unterstützung.

Geregelt ist ferner die Bestimmung eines Vorstands, der sich aus einem/einer Vorsitzenden, Mitgliedern des Vereins sowie Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Gemeinden zusammensetzt. Dieser Vorstand bestimmt über die Geschäftsordnung und die Verteilung der vom Vorstand und von der Geschäftsleitung zu erbringenden Aufgaben.

Nebst dem Ziel, die Veranstaltung in organisatorischer Hinsicht erfolgreich zu bewältigen, verpflichtet sich der Verein mit dieser Vereinbarung, die sportlichen, regionalen und wirtschaftlichen Interessen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Schweizer Sports, der Region Crans-Montana und des Wallis insgesamt zu fördern.

«Dieser Vertrag ermöglicht nicht nur eine Aufteilung der für die Organisation einer solchen Grossveranstaltung erforderlichen logistischen und operativen Aufgaben, sondern auch eine gemeinschaftliche Nutzung dieses Sportereignisses, um die touristischen Vorzüge unserer Region zu unterstreichen,» sagt Philippe Magistretti, Präsident der CMA.

Auch für Bernhard Aregger, CEO von Swiss-Ski, ist der Abschluss des Rahmenvertrags ein äusserst positives Zeichen: «In der Hoffnung, dass die FIS die WM an Swiss-Ski und Crans-Montana vergibt, haben wir mit der Unterzeichnung dieses Rahmenvertrags einen wichtigen Schritt für die Organisation dieses Grossevents gemacht. Damit ist der Grundstein gelegt, dass 40 Jahre nach der letzten WM auf dem Walliser Hoch Plateau, erneut grossartige Ski-Festspiele stattfinden können.»

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