Marius Robyr: "sehr positive Bilanz"

Trotz den keineswegs idealen Wetter-Bedingungen konnten alle drei geplanten Weltcup-Speedrennen in Crans-Montana stattfinden. "Wenn man mir das vor einer Woche gesagt hätte, dann hätte ich das kaum geglaubt. Ich hätte sogar mit jedem eine Wette dagegen abgeschlossen", gibt OK-Präsident Marius Robyr zu.

Man habe, so der Patron des Frauen-Klassikers in Crans-Montana, wie "verrückt gearbeitet, um diese drei Rennen zu ermöglichen". Nach dem erfolgreichen Abschluss der Weltcup-Woche mit dem Super-G zeigt sich Robyr deshalb umso glücklicher: "Meine Bilanz fällt extrem positiv aus. Darob vergisst man fast die grosse Müdigkeit, die sich angesammelt hat."

Super Rennen als Belohnung für nächtlichen Effort

Ein Tag der diesjährigen Austragung blieb ihm besonders in Erinnerung. Robyr nennt den Samstag als exemplarischen Tag, um die hervorragende Arbeit seines ganzen Teams zu illustrieren: "Tagwache war um 03.00 Uhr. Eine Stunde später waren 180 Personen am Berg im Einsatz. Zunächst wurde die Piste vom Neuschnee befreit, danach präpariert." Dieser nächtliche Effort lohnte sich, so Robyr, "denn wir hatten eine super Abfahrt, bei welcher sich sogar noch die Sonne zeigte."

An diesem Samstag hätten sich auch klar die gemachten Fortschritte in der Organisation gezeigt, streicht der immer voller Energie wirkende Brigadier heraus. "Wir haben nun ein aussergewöhnliches Team, das hart arbeitet, und ein Organisationskomitee, das richtig gut zusammengewachsen ist und am gleichen Strick zieht. Wenn ich das Resultat sehe, so könnte ich nicht zufriedener sein."

Robyrs Dank an alle Partner und Helfer

Robyrs Dank geht aber insbesondere auch an "Armee und Zivilschutz, denn ohne sie wäre es ganz, ganz schwierig, Weltcuprennen austragen zu können". Ein zentraler Partner im ganzen Gefüge seien natürlich auch die Bergbahnen. "Wenn ich bei der CMA anrufe und sage, wir brauchen um 04.00 Uhr morgens den Lift und noch weitere Hilfe, dann heissts: 'Kein Problem.' Ein Bravo also auch ihnen!"

Und der OK-Präsident vergisst auch nicht, "der Gemeinde-Vereinigung ACCM, die voll hinter uns steht und uns finanziell stark unterstützt" zu danken. Bemerkenswerte Unterstützung erfahren die Weltcuprennen in Crans-Montana zudem "durch den Kanton Wallis mit der Wirtschaftsförderung, dem Sport-Fonds und der Lotterie Romande. Ein grosses Merci auch an Swiss-Ski, die FIS, den Hostbroadcaster RTS, die treuen Partner und Sponsoren sowie die Medien.

Video: SkiActu

 

DEPREZphoto sa, cransmontana

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