Generalprobe für die drei Weltcuprennen

Wer hätte gedacht, die Saison-Premiere im Abfahrts-Europacup der Frauen findet Samstag/Sonntag, 16./17. Januar in Crans-Montana statt! Im letzten Winter, als die Rennen im späten Februar im Kalender standen, war nach den Siegen von Nadine Fest/AUT und Rosina Schneeberger/AUT in den Abfahrten sowie Jasmina Suter/SUI im Super-G für die Speedfahrerinnen wegen Covid-19 Schluss gewesen. Diesmal bewirkt die Corona-Pandemie „nur“ noch den Ausschluss der Fans. 

Österreich und Schweiz dominieren bis anhin den Super-G

Wo sie in der Abfahrt in dieser Saison steht, kann die Speed-Fraktion des Nachwuchses noch nicht genau wissen. Über erste Erkenntnisse verfügen die Europacup-Athletinnen allerdings. In den zwei Super-G von Anfang Januar in Zinal (Ersatz für St. Moritz) setzten sich zuerst die Schweizerinnen (Doppelsieg durch Stephanie Jenal vor Jasmina Suter; 6 in den Top 10) und bei der Revanche die Österreicherinnen (Doppelsieg durch Lisa Grill vor Christina Ager; 6 in den Top 10) gross in Szene. Folgerichtig dominieren AUT und SUI das Disziplinenklassement. In der Gesamtwertung liegt nach dem Slalom-Weekend in Vaujany/FRA eine Torläuferin vorn. Die 23jährige Slowenin Andreja Slokar, am letzten Weekend Zweite und Erste der Slaloms in Vaujany/FRA, führt mit 30 Punkten vor Lisa Grill. Als Sechste beste Schweizerin ist die Super-G-Zweite Stephanie Jenal mit 150 Punkten. Achte Camille Rast mit 148 Punkten.

Mit einigen Weltcup-Fahrerinnen

Nun geht es für Grill, Jenal & Co. auf einer herausfordernden Strecke zur Sache. Auf der Piste Mont Lachaux steigt traditionsgemäss die Generalprobe für den Weltcup-Klassiker der Frauen eine Woche später mit diesmal zwei Abfahrten und einem Super-G. Gemeldet sind rund 90 Athletinnen aus 17 Nationen. Darunter befinden sich einige Top-Speedfahrerinnen, die sonst Pause hätten, da im Weltcup Slalom und Riesenslalom in Kranjska Gora anstehen. Auf der Liste figurieren unter anderen Breezy Johnson/USA, Kira Weidle/GER, Ilka Stuhec/SLO und Kajsa Vickhoff Lie/NOR. Wer tatsächlich zu den Trainings und Rennen antritt, wird sich weisen. Die Hoffnungen der Schweizerinnen ruhen in erster Linie auf Stephanie Jenal, Jasmina Suter, Rahel Kopp und Noemie Kolly, derweil der Winter für die Nachwuchs-Spitzenkräfte Juliana Suter und Luana Flütsch wegen Verletzungen bereits vorbei ist.

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2021-01-10 Stephanie Jenal
Stephanie Jenal
2021-01-10 Jasmina Suter
 Jasmina Suter