WM-Revanche im Zeichen von Shiffrin, Holdener und Gisin

Crans-Montana hat das Privileg, Schauplatz der ersten Revanchen der Frauen nach den spektakulären Ski-Weltmeisterschaften von St. Moritz zu sein. Mit drei Prüfungen auf der klassischen Piste Mont Lachaux wird von Freitag bis Sonntag der Endspurt im Weltcup eingeläutet. Und dabei geht es gleich um viel, um die kleine Kristallkugel für die beste Kombiniererin der Saison. Am Freitag (10:30/14:30 Uhr) steigt das Ersatzrennen für Altenmarkt-Zauchensee, am Sonntag (10:30/13:30) die vorgesehene dritte Alpine Kombination. Und weil das gleich auch die letzte dieses Winter ist, wird dann die Gewinnerin der Disziplin feststehen.

Da im Wallis somit zwei Drittel des Programms ausgetragen werden, haben viele Fahrerinnen Chancen auf Kristall. Aus Schweizer Sicht sind dies in erster Linie Weltmeisterin und Titelverteidigerin Wendy Holdener und WM-Silbergewinnerin Michelle Gisin. Doch die Konkurrenz ist riesengross und für die beiden St. Moritzer Publikumslieblinge fällt erschwerend ins Gewicht, dass ihre Spezialdisziplin Slalom diesmal mit einem Super-G und nicht mit einer mehr Gewöhnung erlaubenden Abfahrt kombiniert wird. So haben neben den einheimischen Favoritinnen Gisin (Startnummer 5) und Holdener (Nr. 7 / bei der Saisonpremiere in Val d’Isère Zweite und Vierte) deshalb Fahrerinnen wie die Startnummer 1 wählende Val d’Isère-Siegerin Ilka Stuhec, Sofia Goggia (6), die – in Abwesenheit der verletzten, erfolgreich am Knie operierten Lara Gut – designierte Weltcup-Gesamtsiegerin Mikaela Shiffrin (10) und Lindsey Vonn (17) mit die besten Aussichten. - Beat Caspar