news saison 2018/19

Nur die zweifache Siegerin Elisabeth Reisinger vor der Schweizerin Juliana Suter

17.02.2019 - Doppelsiegerin: Bei wieder absolut perfekten Frühjahrsverhältnissen wiederholte Elisabeth Reisinger in der zweiten Europacup-Abfahrt der Frauen ihren Vortagessieg. Mit 1:13,52 blieb die Beste des wieder starken Austria-Teams (fünf in den Top 10) 0,11 Sekunden über ihrer Siegerzeit vom Samstag. 

Der 22jährigen überragenden Europacupfahrerin des Winters am nächsten kam mit 0,11 Sekunden Rückstand die am Samstag ausgeschiedene Juliana Suter, die als Disziplinendritte hinter Reisinger und Nadia Delago (13.) nun beste Aussichten auf einen fixen Weltcup-Startplatz in der nächsten Saison hat. Dies und die Tatsache, dass sie nächste Woche auf der gleichen Piste im Weltcup zum zweiten Einsatz nach Garmisch-Partenkirchen (18.) kommen wird, freute die 20-Jährige riesig. „Das gibt ein sehr gutes Gefühl“, meinte die angehende Primarlehrerin, die zwischendurch wegen der Schule kurz zurück nach Hause in die Innerschweiz musste. 

Das Schweizer Team zeigte sich am Sonntag mit Nathalie Gröbli, Stephanie Jenal und Priska Nufer (exakt gleich schnell wie die wieder fehlhafte Weltmeisterin Ilka Stuhec) in den Top 10 deutlich verbessert. Ferner (SUI): 13. Luana Flütsch +1,28. (SUI): 19. Noemie Kolly +1,60. 21. Raphaela Suter +1,78.  23. Jasmina Suter +1,90. 24. Rahel Kopp +1,98.

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Austria-Trio vor Weltmeisterin Ilka Stuhec 

16.02.2019 - Kleine Überraschung in der ersten Europacup-Abfahrt der Frauen in Crans-Montana: Bei perfekten Verhältnissen reihte sich die slowenische Weltmeisterin Ilka Stuhec als Vierte hinter einem österreichischen Trio ein. Den Sieg sicherte sich die klare Europacup-Leaderin Elisabeth Reisinger (22), schon in beiden Trainings Schnellste gewesen, knapp vor den Teamkolleginnen Nina Ortlieb und Ariane Rädler, eine der Vorjahressiegerinnen. Stuhec nahm es locker, sagte, sie sei nicht enttäuscht, „für die zwei Fehler, die ich machte, ist es ganz gut. Wichtig ist, dass ich trainieren und mich auf die nächste Woche vorbereiten kann.“ Den besten Schweizerinnen erging es unterschiedlich. Derweil die die regelmässige Podestfahrerin Juliana Suter ausschied, überzeugte Nathalie Gröbli als Sechste. Priska Nufer, die 2018 eine von damals drei Abfahrten gewann, wurde Elfte. Sie erhält am Sonntag (8:45 Uhr) Gelegenheit zur Revanche. Ferner (SUI): 12. Stephanie Jenal +1,03. 17. Luana Flütsch +1,50. 18. Noemie Kolly +1,59. 20. Rahel Kopp +1,90. 25. Jasmina Suter +2,40. 26. Raphaela Suter +2,56.

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Reisinger Schnellste – Weltmeisterin Stuhec auf der Suche

15.2.2019 - Bei anhaltend perfekten Bedingungen lieferte die Europacup-Führende Elisabeth Reisinger (AUT) auch im zweiten Training vor den zwei Abfahrten am Samstag und Sonntag die beste Zeit. Die 22jährige Österreicherin senkte die Marke um über eine Sekunde auf 1:13,89 und distanzierte die Konkurrentinnen klar. Sogar Weltmeisterin Ilka Stuhec (4.) verlor 0,95 Sekunden, wobei sie erst noch ein Tor ausliess, dem aber keine Bedeutung beimessen mochte. Sie gilt am Samstag (Startnummer 17) und Sonntag bei der Hauptprobe für die Weltcuprennen eine Woche später mit Abfahrt und Kombination trotzdem als grosse Favoritin. Gestartet wird jeweils um 8:45 Uhr.

Noch deutliches Steigerungspotenzial haben die besten der zwölf Schweizerinnen. Nathalie Gröbli, Priska Nufer und Juliana Suter, die im Abfahrts-Europacup nach drei Podestplätzen auf Platz 3 hinter Nadia Delago und Reisinger liegt, fuhren gestern alle über zwei Sekunden Rückstand ein und landeten auf den Plätzen 12, 14 und 16. Ferner:17. Noemie Kolly +2,46.18. Luana Flütsch +2,53.26. Rahel Kopp +2,69.28. Stephanie Jenal +2,74.

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Europacup-Leaderin setzt erste Bestmarke

14.02.2019 - Die Österreicherin Elisabeth Reisinger, die Führende der Gesamtwertung und Zweite der Abfahrt, fixierte im ersten Abfahrtstraining auf der Piste Mont Lachaux mit 1:15,44 Minuten die beste Zeit. Allerdings mit einem Makel; wie rund die Hälfte des Felde liess sie im oberen Teil ein Tor aus. Das passierte selbst Weltmeisterin Ilka Stuhec (7.), die meinte, es sei ein Fahrfehler gewesen, man hätte nicht umstecken müssen.

Schnellste der 12 gestarteten Schweizerinnen waren auf den Plätzen 9 und 10 Luana Flütsch und Priska Nufer. Ferner (SUI):  15. Raphaela Suter +2,30. 19. Noemie Kolly +2,59. 20. Rahel Kopp +2,70. 23. Juliana Suter +2,76. 30. Jasmina Suter +3,01

Am Freitag, 15. Februar findet ein zweites Training im Hinblick auf die Europacup-Abfahrten von Samstag und Sonntag statt. Wegen der hohen Temperaturen ist der  Start auf  9.0 Uhr vorverlegt.

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Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec am Start der Europacuprennen in Crans-Montana

Nach der erfolgreichen Schneekontrolle durch die FIS steht dem Weltcup-Wochenende der Ski-Frauen am 23./24. Februar in Crans-Montana  mit Abfahrt und Kombination nichts im Weg. Doch eine Woche früher gilt die Aufmerksamkeit dem Nachwuchs. Angeführt von den besten Speedfahrerinnen ist der Europacup-Tross auf dem Walliser Hochplateau zu Gast und absolviert am Samstag und Sonntag, den 16. und 17. Februar, auf der Piste Mont-Lachaux die Generalprobe für die erste WM-Revanche der Titelkämpfe in Are. Auf dem Programm stehen nach zwei Trainings am Donnerstag und Freitag zwei Abfahrtsrennen. Gestartet wird jeweils um 10:15 Uhr.

Gemeldet sind rund 60 Fahrerinnen aus 14 Nationen, unter ihnen sogar Sloweniens Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec! Die Europacup-Spitze in der Abfahrt ist vollzählig am Start. Nach bisher vier von insgesamt sieben geplanten Abfahrtsrennen der Frauen führt die Italienerin Nadia Delago das Disziplinenklassement mit 380 Punkten klar an. Die 21jährige Grödnerin hat in Val di Fassa und zweimal in Zauchensee schon dreimal gewonnen. Einzige weitere Saisonsiegerin ist die 90 Zähler hinter ihr liegende Verfolgerin Elisabeth Reisinger (AUT). Die 22jährige Österreicherin ist nach 26 von insgesamt 34 Saisonprüfungen 101 Punkte vor Roberta Milesi (ITA) die Gesamtbeste. 

Mit grossen Ambitionen reisen auch die besten Schweizerinnen zum Heimrennen in Crans-Montana an. Das Trio Juliana Suter, Luana Flütsch und Noëmie Kolly nimmt im Europacup-Zwischenklassement hinter dem Spitzenduo Delago/Reisinger die Plätze 3, 4 und 5 ein. Suter stand schon dreimal auf dem Podest, Flütsch einmal. Hoffnungen sind erlaubt, dass Ende Winter ein fixer Startplatz im Weltcup 2019/20 herausspringt.

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2019-02-12 Piste2018

Europa- und Weltcup-Vorbereitungen in Crans-Montana voll im Plan

9.2.2019 - Zurückgekehrt nach Crans-Montana von seinem Besuch der FIS Ski-Weltmeisterschaften in Åre, durfte Marius Robyr, OK-Präsident der Europacup- und Weltcup-Rennen 2019,  erfreut feststellen, dass die Vorbereitungen in allen Bereichen bestens verlaufen.

Die Arbeiten auf der Piste Mont Lachaux unter der Leitung von Renndiektor Markus Murmann sind fortgeschritten, die A-Netze bereits installiert und diverse Sektoren wurden bewässert. Dies dank der Unterstützung durch die Sektorenchefs und ihre Stellvertreter, freiwillige Helfer sowie Mitglieder des Zivilschutz. Die Piste wurde bei Trainings von jungen Ski-Nachwuchsrennfahrern „getestet“. Ab Mittwoch, 13. Februar erfolgt die nicht weg zu denkende enorme Hilfe des Militärs: die Inf Kp 13/1 und Inf Kp 13/3 mit rund 180 Mann werden in verschiedenen Bereichen für das _Organisationskomitee im Einsatz stehen.

Den beiden Frauen Europacup-Abfahrten am Samstag/Sonntag, 16./17. Februar gehen am 14./15.2. zwei Trainings voran, analog wie bei den Weltcuprennen am Wochenende des 23./24. Februar mit zwei Abfahrtstrainings am 21./22.2. Am Montag, 11. Februar erfolgt auf der Piste Mont Lachaux die Schneekontrolle durch die FIS.

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news saison 2017/18

Ariane Raedler wiederholt Vortagessieg

28.2.2018 – Die Österreicherin Ariane Raedler, die am Vortag schon die erste Abfahrt gewonnen hatte und in der zweiten Siebente geworden war, entschied bei sehr kalten, jedoch perfekten Bedingungen unter blauem Himmel die dritte Abfahrt im Rahmen des Frauen-Europacups in Crans-Montana für sich. Die 23-jährige Vorarlbergerin realisierte mit 1:16,83 die klar beste Zeit auf der anspruchsvollen Mont Lachaux-Piste. Sie war beim dreifachen Austria-Triumph (2. Nina Ortlieb + 0,63, 3. Martina Rettenwender +0,79) nochmals 0,79 Sekunden schneller als Priska Nufer bei ihrem Sieg tags zuvor. Die Schweizerin verlor 0,82 Sekunden und musste sich mit dem 4. Platz zufrieden geben. Die mit Rang 25 enttäuschende Juliane Suter fiel in der Disziplinenwertung hinter Raedler und Ortlieb zurück.  

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Descente 3

Die Schweizerin Priska Nufer mit Sieg und Platz 3 die grosse Gewinnerin des Tages

 

27.2.2018 Weltcupfahrerin Priska Nufer heisst die deutliche Gewinnerin des von bissiger Kälte und mitunter etwas störenden Nebelschwaden geprägten ersten Renntags des Frauen-Europacups. Die Schweizerin stiess in der ersten Abfahrt mit Nummer 35 auf den dritten Platz vor und nutzte dann die bessere Startposition 20 mit 0,55 Sekunden gesenkter Zeit zum überlegenen Sieg mit 1,10 Sekunden Vorsprung. Die seit dem 11. Februar 26-Jährige vom SC Alpnach war die einzige, die es zweimal aufs Podest schaffte. Die am Vormittag siegreiche Österreicherin Ariane Raedler verfehlte ihre Bestzeit von 1:17,52 klar, Christine Scheyer (2.) musste disqualifiziert werden. Ihre Plätze auf dem Podium links und rechts neben Nufer, die sich damit bestens auf das Weltcup-Weekend auf der gleichen Piste vorbereitet zeigte, nahmen am Nachmittag dank ebenfalls deutlichen Steigerungen die Schwedinnen Lisa Hoernblad (0,44 besser) und Lin Ivarsson (zuerst ausgeschieden) ein. Hoernblad jagte Technikerin Aline Danioth damit die Gesamtführung ab. Was die Top Ten betrifft, so schafften diese Konstanz neben den Siegerinnen Nufer und Raedler nur noch das im zweiten Rennen mit 1,25 Sekunden Rückstand ex-aequo auf Rang 4 landende Austria-Trio Martina Rettenwender (4.+4.)/Nina Ortlieb (6.+4.)/Nadine Fest (9.+4.) sowie die Französin Madeleine Chirat (7.+10.).

Von Nufer nicht inspirieren liess sich der Rest des Swiss-Ski-Teams. Immerhin vermochte sich Juliana Suter im zweiten Anlauf um 10 auf Rang 12 zu steigern. Damit verteidigte sie ihre Spitzenstellung im Abfahrts-Europacup und geht am Mittwoch 9:30 Uhr mit etwas Reserve auf Raedler (65 Punkte zurück) und Ortlieb (70) in die hier dritte Abfahrt. 

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Abfahrt 1

Descente 1

Abfahrt 2

Descente 2

Nebel stört Training und verhindert Rennen

26.2.2018 - Der Frauen-Europacup in Crans-Montana wird von höheren Mächten auf die Probe gestellt. Wieder agierte der Nebel als Spielverderber. Das notwendige zweite Training zog sich derart in die Länge, dass die Abfahrt annulliert und das Programm umgestellt werden musste. Wenn es das Wetter erlaubt, finden am Dienstag 9:30/11:30 Uhr die Abfahrten I und II, am Mittwoch 9:30 die Abfahrt III und 11:30 der Super-G statt. Es sind dies die letzten Speed-Rennen vor dem Europacup-Final Mitte März in Andorra.

Die 56 Fahrerinnen aus zehn Nationen, Coaches, Helfer, Funktionäre waren nicht zu beneiden, mussten bei minus 13 bis minus 16 Grad dick eingepackt sein, wollten sie keine Erfrierungen riskieren. Die schwierigen Umstände am Mont Lachaux am besten gemeistert hat Priska Nufer. Die Schweizer Weltcupfahrerin verbesserte den bisherigen Streckenbestwert (Nina Ortlieb) um 0,46 Sekunden auf 1:19,50 Minuten. Dahinter folgten geschlossen neun Österreicherinnen. 

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26.02.18 - 2e entrainement descente

 

Nebel verhindert zweites Training für die vier Rennen auf der Piste Mont Lachaux

25.2.2018 - Es ist alles perfekt vorbereitet auf der Mont Lachaux. Doch ein für das Auge wunderschönes Nebelmeer im Wallis bis hinauf zur Baumgrenze verunmöglichte das zweite Training für den Frauen-Europacup. Die Jury verschob es auf Montag 9:30 Uhr, zwei Stunden vor dem Start zur ersten von zwei Abfahrten. Das ins Auge gefasste Ersatzrennen für Zauchensee wurde auf Dienstag geschoben. Nach bisher nur zwei von vier Saison-Abfahrten entscheidet sich in Crans-Montana definitiv, welche 25 Frauen sich für Abfahrt und Super-G beim Europacup-Final Mitte März in Andorra qualifizieren. Angeführt werden die Klassemente von der zweifachen Schweizer Val di  Fassa-Siegerin Juliana Suter in der Abfahrt und der Schwedin Lisa Hoernblad im Super-G.

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2. Abfahrtstraining

Starke Österreicherinnen im ersten Training

24.02.2018 - Sieben Fahrerinnen in den Top Ten: Die Österreicherinnen dominierten das erste Abfahrtstraining auf der Piste Mont Lachaux klar. Die erste Bestzeit lieferte die Weltcup-erprobte Nina Ortlieb. Schnellste der 12 gestarteten Schweizerinnen war Priska Nufer. Die im Abfahrts-Europacup mit zwei Saisonsiegen führende Juliana Suter (24.) begnügte sich mit einer „schnellen Besichtigung“. Am Sonntag, 25. Februar findet ein zweites Training im Hinblick auf die Europacup-Abfahrten von Montag und Dienstag sowie den Super-G am Mittwoch (Start jeweils 09:30 Uhr).

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1. Abfahrtstraining

DREI FIS EUROPACUP-RENNEN VOR DEN WELTCUPRENNEN 2018 IN CRANS-MONTANA

5.12.2017 - In Crans-Montana wurden in der Vergangenheit über 40 FIS Europacup-Rennen auf den Pisten „Nationale“, „Mont Lachaux“ und „Chetzeron“ organisiert. Seit 2008 waren es 14 Rennen (neun Männer und fünf Frauen), dazu ins Konzept passend die sehr erfolgreichen FIS Europacup-Finals 2009 und die FIS Junioren-Weltmeisterschaft 2011. Nunmehr sind unmittelbar vor dem Weltcup-Klassiker der Frauen jeweils Europacup-Prüfungen die Norm. Dieses Jahr stehen auf der Piste Mont Lachaux vor den zwei Weltcuprennen (3./4. März) am Montag, den 26. und am Dienstag, 27. Februar je eine Frauen-Abfahrt und am Mittwoch, 28. Februar ein Super-G auf dem Programm. Dies mit Starts um jeweils 10.00 Uhr. Die vorangehenden Abfahrtstrainings finden am Samstag, 24. Februar und am Sonntag, 25. Februar um 10.00 Uhr statt.

Die Organisation von Europacup- und FIS-Rennen stellt heute eine sehr effiziente, zielführende und  nachhaltige Förderung des Rennsports dar. Sie gilt als absolute Notwendigkeit. Nirgends sonst erhalten junge Athletinnen und Athleten derart gute Möglichkeiten, um Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln und sich an ein höheres Niveau heranzutasten. Vor allem im Speedbereich ist ein grösseres Angebot an Startmöglichkeiten ein Gebot der Stunde. Crans-Montana trägt motiviert zu dieser Förderung bei.

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Coupe d'europe 2018

 

 NEWS SAISON 2016/17

AUSTRIA-RAZZIA IN CRANS-MONTANA

20.02.2017 - Durchschlagender Erfolg der Österreicherinnen zum Abschluss der Europacuprennen in Crans-Montana: Zuerst entschied die Vortageszweite Sabrina Maier in 1:15,48 Minuten die Abfahrt für sich, dann doppelte Rosina Schneeberger als Siegerin der Alpinen Kombination nach und schliesslich sicherte sich Nadine Fest als Tagesdritte die kleine Kugel für den Gewinn des Kombinations-Europacups.

Im Walliser Sonnenschein jubelten wie schon am Sonntag vor allem die Österreicherinnen. Die 22-jährige Weltcup-erprobte Sabrina Maier entschied die Abfahrtsrevanche mit 0,18 Sekunden Differenz zu Sonntagsiegerin Laura Pirovano (ITA) exakt gleich wie sie gegen die 19jährige Italienerin tags zuvor verloren hatte. Im anschliessenden Kombinationsslalom schied Maier indes genauso aus wie die Abfahrtsdritte Kristin Lysdahl, die im Europacup führende Norwegerin. Als schnellste Slalomfahrerin setzte sich nicht unerwartet die 23jährige WM-Teilnehmerin Rosina Schneeberger in Szene. Damit preschte sie in der dritten und letzten Saison-Kombination vom 16. Platz nach der Abfahrt zum Sieg vor, 0,46 Sekunden vor Federica Sosio (ITA) und 0,69 Sekunden vor Teamkollegin Nadine Fest. Die 18-Jährige, zuletzt Siegerin in Châtel, holte sich damit die kleine Kristallkugel für den Gewinn der Disziplin Kombination. Getrübt wurde die Freude im Austria-Team einzig durch den Unfall von Bianca Venier (20), die eine schwere Knieverletzung erlitt und mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden musste. Die Schweizerinnen hatten wie schon am Sonntag mit der Spitze nichts zu tun. 

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podium2

 

Stand im Europacup. Gesamt (31/35): 1. Kristin Lysdahl (NOR) 1058. 2. Kristina Riis-Johannessen (NOR) 1038. 3. Nadine Fest (AUT) 799. 4. Laura Pirovano (ITA) 696. Ferner: 13. Camille Rast (SUI) 446. – Abfahrt (6/7): 1. Pirovano (ITA) 345. 3. Maier (AUT) 340. 3. Christina Ager (AUT) 335. 4. Kristin Lysdahl (NOR) 294. 5. Grossmann (SUI) 234. 6. Kristina Riis-Johannessen (NOR) 218. – Top 45 für finale Abfahrt in Sarntal qualifiziert, darunter auch Gröbli (15.), Kolly (21.), Gerber (23.) und Dayer (42.). – Schlussklassement Kombination (3/3): 1. Nadine Fest (AUT) . 2. Rosina Schneeberger (AUT) 180. 3. Kristina Riis-Johannessen (NOR) 164. Ferner: 7. Rahel Kopp (SUI) 82. 15. Katja Grossmann (SUI) 43.

LAURA PIROVANO: KNAPPER SIEG IN DER EUROPACUP-ABFAHRT IN CRANS-MONTANA

19.02.2017 - Die Italienerin Laura Pirovano hat in Crans-Montana bei traumhaften Bedingungen auf der klassischen Piste „Mont Lachaux“ ihre erste Europacup-Abfahrt in 1:15,80 Minuten mit knappem Vorsprung gewonnen. Die 19-Jährige aus Madonna di Campiglio siegte 0,18 Sekunden vor der Weltcup-erprobten Österreicherin Sabrina Maier. Pirovano feierte damit ihren zweiten Europacuperfolg nach jenem in einem Riesenslalom in Kvitfjell im Dezember 2015. Mit dem gestrigen Sieg verbesserte sie sich in der Disziplin Abfahrt auf den 2. Platz hinter Christina Ager, die arg enttäuschte und als 26. nur Zehntbeste des überragenden Teams Austria wurde, das gleich sieben seiner zwölf Fahrerinnen in die Top 10 brachte. 

Weit von dieser mannschaftlichen Stärke entfernt blieben die neun Schweizerinnen. Katja Grossmann als beste einheimische Fahrerin landete mit 0,66 Sekunden Rückstand auf dem 7. Platz. Die aus Brienz stammende Maturandin am Sportgymnasium Engelberg fiel damit in der Europacup-Abfahrtswertung vom 3. auf den 5. Platz zurück. Vor dem grossen Finale in Sarntal nächste Woche erhält sie bereits morgen Montag Gelegenheit zur Verbesserung. 

Am Montag, 20. Februar, findet in Crans-Montana eine zweite Europacup-Abfahrt statt (9:00 Uhr), die mit einem Slalom (11:30 Uhr) zusammen auch die dritte (und letzte) Alpine Kombination dieser Saison ergibt. Die ersten Kombinationen gingen an Riis-Joahnnessen (NOR) und Nadine Fest (AUT). - Die Europacup-Abfahrtsresultate: LINK

Stand im Europacup. Gesamt: 1. Kristin Lysdahl (NOR) 998. 2. Kristina Riis-Johannessen (NOR) 948. 3. Nadine Fest (AUT) 694. 4. Laura Pirovano (ITA) 594. Ferner: 11. Camille Rast (SUI) 446. – Abfahrt: 1. Christina Ager (AUT) 335. 2. Pirovano (ITA) 265. 3. Maier (AUT) 240. 4. Lysdahl (NOR) 234. 5. Grossmann (SUI) 210.

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1. Laura Pirovano ITA 2. Sabrina Maier AUT 3. Dajana Dengscherz AUT
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VIEL LOB FÜR DIE „MONT LACHAUX“

18.02.2017 - Nach dem zweiten und abschliessenden Abfahrtstraining für die Frauen-Europacuprennen in Crans-Montana waren Fahrerinnen und Trainer aus den neun teilnehmenden Nationen voll des Lobs. Die klassische Piste Mont Lachaux präsentierte sich in perfektem Zustand. Die idealen Verhältnisse liessen bis zum Schluss Spitzenzeiten zu. Mit Tagesbestzeit schob sich die Weltcup- und WM-erprobte Norwegerin Kristin Lysdahl in die Favoritenrolle für die Abfahrt vom Sonntag (Start um 9:30 Uhr). Ihre ersten Herausforderinnen stammen aus Österreich, heute mit einem Sextett in den Top 10 vertreten. Die neun Schweizerinnen haben noch viel Steigerungspotenzial. Ihre Leaderin, Katja Grossmann, Dritte der Europacup-Abfahrtswertung hinter Christina Ager (Ö, heute 5.) und Lysdahl, musste sich gestern bei 1,61 Sekunden Rückstand mit dem 20. Platz begnügen. Als zweite Prüfung ist am Montag eine alpine Kombination Abfahrt/Slalom vorgesehen. 
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 1. Kristin Lysdal NOR  2. Sabrina Maier AUT  3. Dajana Dengscherz AUT

 

DER NACHWUCHS IST GEFORDERT

17.02.2017 - Das erste Abfahrtstraining der Europacupfahrerinnen in Crans-Montana im Hinblick auf die Abfahrt vom Sonntag und die Kombination Abfahrt/Slalom vom Montag brachte wegen reihenweise ausgelassenen Toren oder gar Stürzen (zum Beispiel die Schweizerin Noemie Kolly, die Schürfungen im Gesicht erlitt und ihre Ski total demolierte) kaum ein konkretes Ergebnis. Fest steht: die „Mont Lachaux“ ist auch vom Super-G-Start ins Ziel in Les Violettes so anspruchsvoll wie immer. Der weibliche Speed-Nachwuchs wird voll gefordert. Das bestätigten auch Athletinnen mit Crans-Montana- oder gar WM-Erfahrung wie die Österreicherin Rosina Schneeberger oder die Norwegerin Kristin Lysdal. Den Schwierigkeitsgrad noch erhöht haben heute unter bedecktem Himmel die Sichtverhältnisse. Am Samstag (9:30 Uhr) ist ein zweites Abfahrtstraining vorgesehen.
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1. Laura Pirovano ITA 2. Rosina Schneeberger AUT 3. Sabrina Maier AUT


PROGRAMM ÄNDERUNG

(16.02.2017)
Die auf Montag, 20. Februar geplante Abfahrt wird neu am Sonntag, 19. Februar, 10.00 Uhr (Zeit wird bestätigt) ausgetragen. Die Alpine Kombination (Abfahrt/Slalom) wird am Montag  10.30/13.00 Uhr (Zeit wird bestätigt) durchgeführt.

ZWEI FIS EUROPACUP-RENNEN IM VORFELD DER WELTCUPRENNEN 2017 IN CRANS-MONTANA

In Crans-Montana wurden in der Vergangenheit rund 40 FIS Europacup-Rennen auf den Pisten „Nationale“, „Mont Lachaux“ und „Chetzeron“ organisiert. Seit 2008 waren es zwölf Rennen (neun Männer, drei Frauen), dazu ins Konzept passend die sehr erfolgreichen FIS Europacup-Finals 2009 und die FIS Junioren-Weltmeisterschaft 2011. Ab sofort sind unmittelbar vor dem Weltcup-Klassiker der Frauen jeweils Europacup-Prüfungen die Norm. Dieses Jahr stehen auf der Piste Mont Lachaux vor den drei Weltcuprennen (24. bis 26. Februar) am Sonntag, den 19. Februar eine Alpine Kombination mit Abfahrt/Slalom (10.30 und 13.00 Uhr) und am Montag, den 20. Februar eine Abfahrt (10.00 Uhr) auf dem Programm. Die vorangehenden Abfahrtstrainings finden am Freitag, 17. und Samstag, 18. Februar um 10.30 Uhr statt.

Schlagzeilen macht der Europacup höchst selten. Oder wo war zu lesen, dass am Lauberhorn-Weekend 2017 ein 22-jähriger Zürcher namens Gilles Roulin in Kitzbühel am Hahnenkamm auf der „Streif“ die Europacup-Abfahrt gewann? Dabei handelte es sich in 45 Jahren FIS Europacup gar um eine Premiere; nie zuvor hatte der Tiroler Nobelort eine Prüfung der zweithöchsten Kategorie organisiert. Heute ist allen klar, dass die Organisation von Europacups (und FIS-Rennen) eine sehr effiziente, zielführende, nachhaltige Förderung des Rennsports darstellt. Sie gilt als absolute Notwendigkeit. Nirgends sonst erhalten junge Athletinnen und Athleten derart gute Möglichkeiten, um Erfahrungen auf internationaler Ebene zu sammeln und sich an ein höheres Niveau heranzutasten. Vor allem im Speedbereich ist ein grösseres Angebot an Startmöglichkeiten ein Gebot der Stunde.

Seit der Saison 1971/72 gibt es den europäischen Kontinentalcup, seit 1977/78 auch den nordamerikanischen Nor-Am Cup. Die beiden Serien sind als entscheidende Sprosse auf der Leiter in den Weltcup geschaffen worden. Der Europacup ist die ideale Plattform, um sich für die ganz grossen Rennen zu empfehlen. Ein Blick auf die Liste der Gesamt- und Disziplinensieger zeigt die Richtigkeit. Da wimmelt es bei den Männern und den Frauen nur so von späteren Olympia- und Weltcupgesamtsiegern sowie Weltmeistern. Als Gesamtsieger sind unter anderen Kjetil Jansrud (2005), Marcel Hirscher (2008) und Alexis Pinturault (2011) verewigt. Eine Auswahl ihrer früher zu Gold und Titeln stürmenden Vorgänger: Hermann Maier, Stephan Eberharter, Benjamin Raich, Michael Walchhofer. Bei den Frauen kündigten spätere Grössen wie Fabienne Serrat, Anita Wachter, Alexandra Meissnitzer, Maria Riesch, Elisabeth Görgel, Anna Fenninger und Lara Gut ihr Kommen an.

Doch nicht nur dem weiblichen und männlichen Nachwuchs dienen die Kontinentalcups. Willkommen und wichtig sind sie trotz eher geringer Publizität auch für die Veranstalter selbst. Die Organisationskomitees und ebenso die Freiwilligen erhalten Praxis, können sich laufend verbessern und sich für höhere Aufgaben vorbereiten. Mit Europacuprennen bleiben sie stets auf der Höhe der Zeit.

Dieser Ansicht ist insbesondere der Baumeister der aktuellen Erfolge der Schweizerinnen, Hans Flatscher. Der Frauen-Cheftrainer von Swiss-Ski hält es für die generelle Entwicklung des Speedbereichs als „sehr wünschenswert, ja zwingend, dass die jungen Athletinnen jung in Verbindung gebracht werden mit Weltcupstrecken“. Es müssten nicht unbedingt die Originalpisten befahren werden, meint Flatscher, „verkürzte Strecken oder Abschnitte genügen, um sich optimal an die Weltcupaufgaben zu gewöhnen. Das dient auch der Sicherheit der Athletinnen. Wenn für Nachwuchsfahrerinnen einen Winter lang alles neu ist, so ist das unverhältnismässig schwieriger.“ Hans Flatscher findet es denn auch super, wenn die Schweizer Weltcup-Stationen St. Moritz und Crans-Montana in Zukunft fixer Bestandteil des Europacups sind. Nicht ohne Grund verweist er auf das Beispiel Altenmarkt-Zauchensee: „Den jungen Österreicherinnen sieht man dort sehr gut an, dass sie schon oft gefahren sind.“  Beat Caspar